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Alleskönner Fritzbox

Reizen Sie Ihren AVM-Router voll aus

Schwerpunkte? Keine - er interessiert sich vielmehr für (fast) alles, was mit IT, PC, Smartphone und Elektronik zu tun hat. Dabei geht es aber meist nicht um die Technik nur um der Technik willen, vielmehr stehen Nutzen und sinnvolle Anwendung im Vordergrund.

Drucken im Netzwerk auch ohne Netzwerkdrucker

Heutzutage verfügen selbst günstige Drucker über einen Netzwerkanschluss oder gar WLAN zum Drucken im Heimnetz. Doch wer noch ein funktionsfähiges Gerät mit USB-Anschluss hat, kann es dennoch von jedem Rechner im Netzwerk zuhause ansprechen. Das funktioniert auch per WLAN vom Notebook aus.

So geht’s: Schließen Sie den Drucker per USB-Kabel hinten an der Fritzbox an. Ist dieser bereits belegt, hilft ein günstiger USB-4fach-Hub für wenige Euro weiter. Anschließend öffnen Sie wieder die Benutzeroberfläche der Fritzbox und klicken auf „Heimnetz -> USB-Geräte“. Im Register „USB-Fernanschluss“ aktivieren Sie die Funktionen „USB-Fernanschluss aktivieren“ und „Drucker“. Bestätigen Sie die Einstellungen mit „Übernehmen“, die Printserver-Funktion des Routers ist damit eingeschaltet.

Anschließend braucht man den Drucker in Windows nur noch wie gewohnt über „Drucker hinzufügen“ einzubinden. In Windows 7 klicken Sie im Fenster „Gerät und Drucker“ auf „Drucker hinzufügen -> einen Netzwerkdrucker hinzufügen“, unter Windows 8 entfällt die Unterscheidung in lokale und Netzwerkdrucker. Die Suche nach dem Gerät im Netzwerk kann eine Weile dauern, unter Umständen müssen Sie den Druckertreiber neu installieren (und zwar auf allen Rechnern). Treten bei der Konfiguration Probleme auf, lesen Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitung des Herstellers.

Volle Kontrolle: Der Cloud-Dienste „My Fritz“ erlaubt die volle Kontrolle aus der Ferne über die Fritzbox, eingeschlossen den Zugriff auf Datenträger, die am Router angeschlossen sind.
Volle Kontrolle: Der Cloud-Dienste „My Fritz“ erlaubt die volle Kontrolle aus der Ferne über die Fritzbox, eingeschlossen den Zugriff auf Datenträger, die am Router angeschlossen sind.

Die eigene Cloud: Fernzugriff auf Fritzbox und Daten mit „MyFritz“

Daten in der Cloud sind eine praktische Sache, weil man jederzeit und von überall darauf zugreifen kann. Wie sicher die Daten auf Google Drive, Microsoft Skydriver, Dropbox und Co aber sind, lässt sich angesichts der NSA-Affäre kaum abschätzen.
Eine Alternative stellt der Dienst „MyFritz“ vom Fritzbox-Hersteller dar, der nicht nur den Zugriff auf sämtliche Funktionen des Routers – also die Konfigurationsoberfläche, die eingegangenen Anrufe und die Nachrichten auf dem Anrufbeantworter – ermöglicht, sondern auch auf USB- und NAS-Festplatten, die an der Fritzbox angeschlossen sind. Anderen können Sie zudem eingeschränkten Zugriff auf Ihre Daten einräumen.

So geht’s:Richten Sie zunächst ein MyFritz-Konto ein, indem Sie wieder über „fritz.box“ im Browser das Router-Konfigurationsmenü aufrufen. Über die Einträge „Internet -> MyFRITZ! -> Neues MyFRITZ!-Konto erstellen“ gelangen Sie zum Anmeldedialog, wo Sie eine gültige Mail-Adresse und ein Kennwort eingeben. Das weitere „FRITZ!Box-Internetkennwort“ benötigen Sie nicht zur Anmeldung bei der Internet-Plattform, sondern für die Weiterleitung und damit für die Authentifizierung an Ihrer Fritzbox.

An die hinterlegte Mail-Adresse erhalten Sie kurz darauf eine Nachricht mit einem Bestätigungs-Link („Konto aktivieren“), um die Einrichtung abzuschließen. Vergessen Sie nicht, in der Fritzbox die Option „Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS aktiviert“ zu markieren.

Möchten Sie nicht nur den Fernzugriff auf die USB-, sondern auch auf eine Netzwerkfestplatte im Heimnetz, wechseln Sie im „MyFritz“-Fenster auf das zweite Register „MyFritz!-Freigaben“. Über die Schaltfläche „Neue MyFritz!-Freigabe“ lassen sich die weiteren Geräte im Heimnetzwerk für den Fernzugriff auswählen.

Zugreifen können Sie – eine Internet-Verbindung vorausgesetzt – von überall über das MyFritz-Portal. Für die Anmeldung tippen Sie Ihre Mail-Adresse und Ihr Passwort ein, wählen die Fritzbox und haben nach einer erneuten Verifizierung Zugriff auf die genannten bzw. freigegebenen Inhalte. Für mobile Geräte mit Android oder iOS steht eine bequeme MyFritz-App für den Fernzugriff zur Verfügung.

MyFritz ermöglicht neben dem Vollzugriff auch eingeschränkte Benutzerkonten, über die sich beispielsweise Urlaubsfotos oder bestimmte Daten auf einem Datenträger freigeben lassen.
MyFritz ermöglicht neben dem Vollzugriff auch eingeschränkte Benutzerkonten, über die sich beispielsweise Urlaubsfotos oder bestimmte Daten auf einem Datenträger freigeben lassen.

Möchten Sie Freunden oder Familienmitgliedern den Zugriff auf bestimmte Daten wie Urlaubsfotos ermöglichen, richten Sie einen weiteren „Fritzbox-Benutzer“ ein. Dazu klicken Sie auf der Benutzeroberfläche auf „System -> FRITZ!Box-Kennwort -> FRITZ!Box-Benutzer -> Benutzer hinzufügen". Lassen Sie die Option „Zugang auch aus dem Internet erlauben“ aktiviert, deaktivieren Sie aber die beiden Optionen zur Konfiguration und zu den Sprachnachrichten. Sobald Sie unten die Option „Zugang zu NAS-Inhalten“ einschalten, können Sie über die Schaltfläche „Verzeichnis hinzufügen“ festlegen, auf welche Inhalte die Bekannten zugreifen dürfen. Nehmen Sie noch den Kontrollhaken für die Zugriffsrechte bei „Lesen/Schreiben“ weg, schließlich sollen die Gäste in aller Regel Inhalte nur abrufen, aber nicht verändern. Bestätigen Sie die Einstellungen mit „OK“.

Kontrollieren Sie, ob in den Fritzbox-Einstellungen unter „Internet -> Freigaben“ auf der Registerkarte „FRITZ!Box-Dienste“ die Option „Internetzugriff auf Ihre Speichermedien über FTP/FTPS aktiviert“ markiert ist. Teilen Sie denjenigen, die auf die Inhalte der Fritzbox-Datenträger zugreifen sollen, ihren Anmeldenamen, ihr Passwort und die individuelle FTP-Adresse Ihrer Fritzbox nach dem Muster „ftp://pi80ewgfi72d2os42.myfritz.net“ mit. Diese Angabe in der Adresszeile im Browser ermöglicht den Zugriff auf Ihre Daten nach der Anmeldung.