Windows-Nutzer effizienter verwalten

RES Workspace Manager 2011 im Test

Wolfgang Sommergut ist Betreiber der Online-Publikation WindowsPro.

Workspace Manager verwaltet nur die User-spezifischen Änderungen

Der Workspace Manager transferiert Benutzereinstellungen in und aus App-V-Paketen. Er unterstützt auch VMware ThinApp und XenApp.
Der Workspace Manager transferiert Benutzereinstellungen in und aus App-V-Paketen. Er unterstützt auch VMware ThinApp und XenApp.
Foto: Wolfgang Sommergut

Grundsätzlich geht es also darum, positiv festzulegen, welche individuellen Konfigurationen von Programmen aufbewahrt werden sollen. Technisch schlägt sich dieser Ansatz darin nieder, dass der Workspace Manager die vom Benutzer verursachten Änderungen abfängt und nur sie standardmäßig im Verzeichnis "pwrmenu" unterhalb des Home-Verzeichnisses speichert. Alle anderen Einstellungen, die nicht vom Benutzer oder zentral vom Administrator über den Workspace Manager festgelegt wurden, kommen vom Benutzerprofil, das der User auf dem aktuellen PC vorfindet.

Wurde die Option gewählt, dass die Einstellungen mit dem Benutzer auf alle Geräte mitwandern sollen, dann muss im Gegensatz zu den Roaming Profiles daher nur eine relativ geringe Datenmenge übertragen werden. Praktisch ist zudem, dass modifizierte Werte auf Wunsch sofort erfasst werden und daher in anderen Umgebungen, etwa in einer Session auf dem Terminal-Server, gleichzeitig greifen. Dagegen schreiben Sever-gespeicherte Profile die gesamten Daten erst beim Ausloggen des Users in eine zentrale Ablage.

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