Integration

Ricoh schließt Ikon-Zentrale

02.08.2010
Der 2008 durch Ricoh übernommene Office-spezialist Ikon wird nun vollständig in den Ricoh-Konzern integriert. Die Hamburger Ikon-Zentrale wird geschlossen.
Uwe Jungk, CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung von Ricoh Deutschland, will Managementstrukturen vereinheitlichen.
Uwe Jungk, CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung von Ricoh Deutschland, will Managementstrukturen vereinheitlichen.

Der 2008 durch Ricoh übernommene Office-Spezialist Ikon wird nun vollständig in den Ricoh-Konzern integriert. Rechtlich soll die Eingliederung im Herbst 2010 abgeschlossen sein. Die Hamburger Ikon-Zentrale wird geschlossen. Die Niederlassungen von Ikon in Bielefeld, Hof, Kiel und Mannheim werden als Direktvertriebsstandorte von Ricoh weitergeführt. Die übrigen Ikon-Standorte gehen in den bestehenden Ricoh-Service- und Direktvertriebstandorten auf.

Ricoh will damit "komplett einheitlichen Geschäftsabläufen und Managementstrukturen" schaffen. "Der Schritt zur Zusammenlegung des operativen Geschäfts ist Teil unserer Strategie und ein Meilenstein im Hinblick auf die geplante Integration. Wir stärken dadurch deutschlandweit unser Vertriebs- und Servicenetzwerk", erklärt Uwe Jungk, Chief Executive Officer von Ricoh Deutschland. So könne man die Bedürfnisse der Kunden "noch individueller und effektiver" bedienen.

Die Vertriebs- und Servicemitarbeiter von Ikon sollen laut Ricoh die Kunden auch nach der Integration weiter betreuen. Mit der Ikon-Eingliederung verfügt der Hannoveraner Kopiererspezialist nun über 2.400 Mitarbeiter, davon rund 1.000 im technischen Service. (awe)

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