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Nach der Übernahme von Xirrus

Riverbed verknüpft SD-WAN und WLAN

Peter Marwan ist Redakteur bei ChannelPartner.
Riverbed Technology hat seine Cloud-Networking-Lösung "SteelConnect" mit den WLAN-Access-Points des 2017 zugekauften Anbieters Xirrus integriert. SD-WAN und WLAN lassen sich damit nun aus einer Cloud-Konsole einrichten und verwalten.

Riverbed Technology hat mit einem Update seiner SD-WAN- und Cloud-Networking-Lösung SteelConnect die Integration des 2017 zugekauften WLAN-Spezialisten Xirrus vollzogen. Der Anbieter positioniert SteelConnect nun als SD-WAN-Lösung, die einheitliche Konnektivität und richtlinienbasierte Orchestrierung für das gesamte Unternehmensnetz bieten kann.

Das aktuelle Update integriert Riverbed SteelConnect SD-WAN in "Xirrus Wi-Fi". SD-WAN und WLAN lassen sich damit gemeinsam über eine zentrale Cloud-Konsole verwalten. Xirrus-Access-Points lassen sich zudem ohne IT-Kenntnisse vor Ort bereitstellen.

"Herkömmliche Networking-Ansätze sind veraltet und können nicht für moderne Anwendungsfälle genutzt werden", meint Michael Rudrich Regional Vice President DACH bei Riverbed Technology.
"Herkömmliche Networking-Ansätze sind veraltet und können nicht für moderne Anwendungsfälle genutzt werden", meint Michael Rudrich Regional Vice President DACH bei Riverbed Technology.
Foto: Riverbed Technology

Einen ähnlichen Anspruch erheben auch Cisco und Lancom. Cisco bietet die entsprechenden Lösungen - Cloud Managed Wireless LAN, Security Appliances mit Cloud-Management und Cloud Managed Switches - unter dem Namen des 2012 übernommenen Spezialisten Meraki an. Verstärkt wurde der Bereich 2017 durch den Kauf von Viptela. Das auf Software-defined Networking (SDN) spezialisierte Startup erweiterte die Möglichkeiten zur Verwaltung der Infrastruktur in Zweigstellen. Besonderheit ist vor allem das mit Meraki zusätzlich mögliche, ebenfalls Cloud-basierte Mobile-Device-Management (MDM).

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Lancom kann seit April 2017 mit seiner Firmware "LCOS" Router, Access Points und Switches in die Lancom Management Cloud (LCM) integrieren. Seitdem lassen sich Lancom-Infrastrukturen per SDN zentral und automatisiert konfigurieren und überwachen. Das Hauptziel ist, verteilte Infrastrukturen wirtschaftlich beherrschbar und administrierbar zu machen.

Gewappnet für Mobility und IoT

Außerdem ist bei Lancom nicht nur die Verwaltung über eine zentrale Cloud unter seiner Regie möglich. Eine LCM kann auch in einer gehosteten Public Cloud oder im Rechenzentrum der Kunden laufen. Und Cloud ist nicht die einzige Option: Die herkömmlichen Management-Tools stehen weiterhin zur Verfügung.

Riverbed legt den Fokus aus seiner Historie heraus auf die Optimierung der WAN-Strecke und der Anwendungen. Dazugekommen sind die Unterstützung und Optimierung der Cloud-Anbindung.

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Das jüngste Update brachte zusätzliche Unterstützung für AWS Direct Connect und Azure ExpressRoute. Damit will Riverbed kurzfristig das Problem lösen, dass Cloud-basierte-Anwendungen die Verwaltung von Zweigstellen komplizierter machen. Mittelfristig hat Riverbed so eine Antwort auf die wachsende Zahl mobiler Geräte und die IoT-Pläne der Kunden, bei denen der Wunsch nach zentraler Verwaltung und hochgradiger Automatisierung wächst.

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