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Q.rad

Ryzen Pro dient als Heizung für Wohnungen und Büroräume

18.09.2017
Von Michael Söldner
Ein Serverbetreiber aus Frankreich heizt als Gegenleistung für einen Stellplatz die Wohnung auf.
Q.rad erinnert optisch an einen normalen Heizkörper.
Q.rad erinnert optisch an einen normalen Heizkörper.
Foto: qarnot.com

Server erzeugen viel Wärme, die meist ungenutzt in die Umwelt abgegeben wird. Das französische Unternehmen Qarnot geht einen anderen Weg und platziert seine Server in Wohn- und Büroräumen. Da die Q.rad getauften Mini-Server wie ein schwarzer Heizkörper aussehen, fallen sie kaum auf. Qarnot spart sich durch die Kooperation die Miete für seine Server. Im Gegenzug können die Mieter ihre Wohnung kostenlos heizen.

Die mit Aluminium verkleideten Server verfügen über eine Ablagefläche aus Echtholz. Versteckt im Inneren arbeiten drei Ryzen-Pro-Prozessoren. Qarnot macht zwar keine konkreten Angaben, voraussichtlich kommt aber Achtkernprozessor Ryzen 7 Pro 1700X mit 3,4 bis 3,8 GHz zum Einsatz. Durch die TDP von 95 Watt entsteht viel Abwärme, die die Wohnungen aufheizt. Ein Stromzähler erfasst die verbrauchte Energie der Server, die die Aufsteller zurückerstattet bekommen. Interessenten müssen lediglich einen LAN-Anschluss oder ein ausreichend schnelles WLAN in der Nähe des Servers vorweisen. Mittelfristig will Qarnot sein System auch als Durchlauferhitzer oder als Heizung für Pools anbieten. (PC-Welt)