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Surface-Konkurrent

Samsung Galaxy Book 12 im Test

07.07.2017
Von Thomas Rau
Mit dem Galaxy Book fordert Samsung Surface Pro und iPad Pro heraus. Der Test zeigt, was es der Konkurrenz voraus hat.
2in1-Gerät mit Windows 10 Pro: Samsung Galaxy Book 12
2in1-Gerät mit Windows 10 Pro: Samsung Galaxy Book 12
Foto: Samsung

Die neue Generation der 2in1-Geräte geht an den Start: Apple ist mit den beiden Modellen des iPad Pro dabei, Microsoft bringt die neue Generation des Surface Pro. Da darf Samsung natürlich nicht fehlen: Das Galaxy Book 12 ist der Nachfolger des Galaxy Tab Pro S.

TEST-FAZIT: Samsung Galaxy Book 12

Testergebnis (Noten)

Samsung Galaxy Book 12

Testnote

gut (1,84)

Preis-Leistung

teuer

Bedienung und Geschwindigkeit(30 %)

1,36

Mobilität (25 %)

2,67

Bildschirm (22 %)

2,41

Ausstattung (20 %)

1,58

Service (3 %)

2,36

Aufwertung

Eingabestift, Tastatur mitgeliefert (-0,15)

Das Samsung Galaxy Book 12 ist eine hervorragende Tablet-Notebook-Kombination, weil es viele Vorteile aus beiden Welten zusammenbringt: Die Rechenleistung liegt auf hohem Laptop-Niveau, der tolle AMOLED-Bildschirm und die Ausstattung mit LTE und Typ-C-Buchsen betonen die Flexibilität eines echten Mobilgerätes.

Wenn Sie bei einem 2in1-Gerät vor allem das Tablet nutzen wollen und die Tastatur nur gelegentlich benötigen, liegen Sie mit dem Galaxy Book absolut richtig. Das Zusammenspiel mit der Tastatur und Stift bekommen andere Hersteller besser hin. Bei gleicher Ausstattung kostet das Galaxy Book ähnlich viel wie Surface Pro und iPad Pro inklusive Stift und Tastatur.

Pro

+ farbstarker AMOLED-Bildschirm

+ hohe Rechenleistung

+ zweimal Typ-C

+ lange Akkulaufzeit bei Video-Wiedergabe

Dem 12-Zoll-Tablet mit AMOLED-Bildschirm legt Samsung eine magnetische Docking-Tastatur und einen Eingabestift bei - bei den Konkurrenten von Apple und Microsoft kostet dieses Zubehör extra. Das Metallgehäuse ist sehr stabil sowie knarz- und verwindungsfrei mit einer angenehm griffigen mattsilbernen Rückseite. Mit einer Bauhöhe von 7,6 Millimetern und einem Gewicht von 756 Gramm ist das Galaxy Book etwas dicker und schwerer als der Vorgänger, fühlt sich aber trotzdem leicht an und sieht elegant aus.

Als Anschluss für Peripheriegeräte setzt Samsung voll auf Typ-C: Das Galaxy Book hat zwei entsprechende Buchsen, über die Sie das Tablet mit dem mitgelieferten Netzteil laden können. Außerdem lassen sich Daten von einem USB-Speicher mit 3.0-Tempo übertragen sowie ein UHD-Monitor anschließen. Passende Adapterkabel legt Samsung aber nicht bei. Außerdem ist beim LTE-Modell ein Einschub für eine Nano-SIM-Karte und eine Micro-SD-Karte (maximal 256 GB) vorhanden. Die rückseitige Kamera nimmt mit 13 Megapixel Fotos und mit UHD-Auflösung Videos auf. Die Front-Kamera schafft maximal 5 MP und Full-HD-Video, erlaubt aber keine Anmeldung über Gesichtserkennung per Windows Hello.

Bildschirm: AMOLED ist unschlagbar

Das größte Highlight ist der AMOLED-Bildschirm im 3:2-Seitenformat und einer Auflösung von 2160 x 1440. Vor allem bei Farben überzeugt er mit einer satten und knackigen Darstellung - Samsung bietet wie bei den Android-Tablets ein eigenes Menü, um sie an den eigenen Geschmack anzupassen: Den leichten Stick ins warm-rötliche bekommen Sie aber nicht weg. Die Bildqualität profitiert außerdem vom extrem hohen Kontrast, den die OLED-Technik ermöglicht. Die Helligkeit liegt bei rund 300 cd/qm bei einem rein weißen Bildschirm, bei nur minimalem Weißanteil im Bild steigt sie auf knapp 430 cd/qm.

Der Nachteil von AMOLED: Bei hoher Helligkeit altern die organischen Moleküle schneller. Je öfter Sie das Galaxy Book also mit hoher Leuchtdichte betreiben, desto rascher sinkt die Displayhelligkeit. Samsung arbeitet diesem Verhalten mit mehreren Funktionen entgegen - zu Beispiel einem Bildschirmschoner und einem automatischen Dimmer, die beide nach kurzer Inaktivität des Displays anspringen. Der Bildschirmschoner lässt sich in einem gut versteckten Samsung-Menü abschalten, der Display-Dimmer allerdings nicht.

Inhalt dieses Artikels

 

Wolfgang Porcher

Waere erst dann ideal wenn, das Geraet dualboot hat, wahlweise Windows oder Android startet.
Wer ist heute noch unterwegs ohne Android Apps?
Außerdem gibt es klappbare Bluetooth Tastaturen, die machen Tastaturdocking ueberfluessug.
Meiner Meinung nach falsches Marketing.
Zumal ein Applefan kauft Apple ein Microsoft Fan kauft Micrisoft. Nur ein dualboot waere alternativ.

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