Digitale Displays für den Unterricht

Samsung kündigt Pro-Version seiner Flipcharts an



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Mit dem Flip Pro steht bald ein neues Flipchart zur Verfügung. Es glänzt mit vielen Detailverbesserungen wie einem flüssigeren Schreibgefühl und verbessertem Sound.
Das Samsung Flip Pro kommt mit 75 sowie 85 Zoll Bilddiagonale auf den Markt.
Das Samsung Flip Pro kommt mit 75 sowie 85 Zoll Bilddiagonale auf den Markt.
Foto: Samsung

Der koreanische Tech-Riese Samsung bringt eine Profi-Variante seiner Flipcharts auf den Markt. Insbesondere die optimierten Latenzzeiten von nur noch 26 ms sollen für ein flüssigeres Schreibgefühl bei den Nutzern sorgen. Die interaktiven Tafeln empfehlen sich vor allem für Schulen und Unterrichtsräume.

Umfangreiches Flipchart-Portfolio

Bisher bestand das Portfolio an digitalen Flipcharts von Samsung bereits aus Modellen mit 55, 65, 75 und 85 Zoll Bilddiagonale. Das neue Flip-Pro-Modell gibt es nur mit einer Diagonale von 75 oder 85 Zoll. Der Ambient Light Sensor im Flip Pro soll vollautomatisch die Stärke der äußeren Lichtverhältnisse erkennen und die Display-Helligkeit individuell an die Umgebung anpassen. Ein Nachjustieren per Hand sei damit überflüssig, verspricht Samsung.

Das Flip Pro ist zudem mit einem 40-Watt-Audiosystem ausgestattet, das ausreichend Volumen für Meeting-Räume und Klassenzimmer bieten soll. Zur Anbindung an Notebooks, Mobiltelefone oder andere Zuspieler können Bluetooth, WLAN sowie AirPlay 2 genutzt werden. Samsung SmartView+ verbindet bis zu 50 verschiedene Geräte drahtlos miteinander, auf denen sich dann vier unterschiedliche Inhaltsebenen darstellen lassen. Dazu kommt eine Multi-Touch-Funktion, die bis zu 20 Personen erlaubt, gleichzeitig an einem Dokument zu arbeiten. Das dürfte allerdings relativ eng vor dem Display werden.

Darüber hinaus hat Samsung den integrierten Web-Browser überarbeitet. Er soll nun auch anspruchsvolle Internet-Inhalte anzeigen können. Ebenfalls vorinstalliert ist die Duo-App von Google, mit der sich Videokonferenzen durchführen lassen. Dazu fehlt dann nur noch eine Webcam, die extern angeschlossen werden kann. Zusätzlich kann über den OPS-Slot ein OPS-fähiger Rechner angeschlossen werden, um sich mit einem Schulinformationsssystem (SIS) zu verbinden.

Wann und zu welchem Preis das Flip Pro in Deutschland erscheint, teilte Samsung noch nicht mit. Bei der Handelsvergleichsplattform ITscope ist es noch nicht zu finden.

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