Samsung lässt wegen fallender Chippreise Federn

17.07.2003
Der südkoreanische Elektronikriese Samsung Electronics musste im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen drastischen Gewinnrückgang verschmerzen. Der Nettogewinn sei aufgrund sinkender LCD- und Chippreise von 1,92 Billionen Won im Vorjahr um 41 Prozent auf 1,13 Billionen Won (855 Millionen Euro) geschrumpft. Damit lag der Gewinn ungefähr im Rahmen der Analystenerwartungen von 1,14 Billionen Won. Den Umsatz für das zweite Quartal gibt das Unternehmen, das wie Hynix zu den stärksten Säulen des auf Subventionen und steuerliche Vergünstigungen bauenden koreanischen Chaebol-Systems (Chaebol=Großkonzern) gehört, mit 9,84 Billionen Won oder umgerechnet 7,44 Milliarden Euro an. Als einer der größten Chiphersteller der Welt war Samsung nicht ganz schuldlos, dass die Preise in den letzten Monaten immer weiter in den Keller gingen. Schließlich haben aber alle an der Schraube gedreht, um überkapazitäten wegen der PC-Marktkrise abzubauen. Analysten gehen davon aus, dass die PC-Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte wieder anziehen wird und auch Samsung damit die Talsohle wieder durchschreiten wird. Intel scheint es ja vorzumachen. Die Samsung-Aktie legte jedenfalls trotz der schwachen Performance im zweiten Quartal um 0,9 Prozent auf 411.500 Won (311,3 Euro) zu. (kh)

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung Electronics musste im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen drastischen Gewinnrückgang verschmerzen. Der Nettogewinn sei aufgrund sinkender LCD- und Chippreise von 1,92 Billionen Won im Vorjahr um 41 Prozent auf 1,13 Billionen Won (855 Millionen Euro) geschrumpft. Damit lag der Gewinn ungefähr im Rahmen der Analystenerwartungen von 1,14 Billionen Won. Den Umsatz für das zweite Quartal gibt das Unternehmen, das wie Hynix zu den stärksten Säulen des auf Subventionen und steuerliche Vergünstigungen bauenden koreanischen Chaebol-Systems (Chaebol=Großkonzern) gehört, mit 9,84 Billionen Won oder umgerechnet 7,44 Milliarden Euro an. Als einer der größten Chiphersteller der Welt war Samsung nicht ganz schuldlos, dass die Preise in den letzten Monaten immer weiter in den Keller gingen. Schließlich haben aber alle an der Schraube gedreht, um überkapazitäten wegen der PC-Marktkrise abzubauen. Analysten gehen davon aus, dass die PC-Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte wieder anziehen wird und auch Samsung damit die Talsohle wieder durchschreiten wird. Intel scheint es ja vorzumachen. Die Samsung-Aktie legte jedenfalls trotz der schwachen Performance im zweiten Quartal um 0,9 Prozent auf 411.500 Won (311,3 Euro) zu. (kh)

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