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Business-Knigge für die Sommerhitze

Sandalen sind im Büro tabu

Anke Quittschau ist Beraterin in Sachen Etikette und Business-Knigge bei der Agentur korrekt!.
Christina Tabernig ist Beraterin für Fragen der Etikette und Business-Knigge bei der Agentur korrekt!.
Bei 30 Grad wird auch der Job im Büro schweißtreibend. Für Männer ist dann die Verlockung groß, die Hose gegen die Bermuda zu tauschen und in ein paar bequeme Birkenstocks zu schlüpfen. Doch was ist erlaubt? Ein kleiner Dresscode für den Sommer.

Der Sommer ist da. Endlich. Jetzt fragen sich diejenigen, die im Büro arbeiten müssen, jeden Morgen: Was ziehe ich heute an? Sind jetzt tatsächlich Seidenstrümpfe und dunkle Kostüme angesagt? Dürfen es auch mal Bermudas sein? Offene Sandalen, luftiges Top? Welche Dresscodes sind im Büro erlaubt?

Mit Sandalen, Birkenstocks oder Latschen geht niemand ins Büro. Noch schlimmer wäre es jetzt nur, wenn die Socken auch noch weiß wären.
Mit Sandalen, Birkenstocks oder Latschen geht niemand ins Büro. Noch schlimmer wäre es jetzt nur, wenn die Socken auch noch weiß wären.
Foto: D. Ott - Fotolia.com

Wir haben die Benimm-Expertinnen Anke Quittschau und Christina Tabernig von der Agentur korrekt! gebeten, die wichtigsten Tipps für die heiße Jahreszeit zusammenzufassen. "Jeder sollte sich zuerst fragen, was sein Kunde von ihm erwartet und inwieweit er dem Image seiner Firma gerecht werden muss", rät Christina Tabernig.

1. Bermudas und Birkenstocks: Tabus für Männer

Bermudas: Männer können keineswegs wie in Australien oder USA in Shorts ins Büro kommen. Niemals! Sie müssen auf jeden Fall eine lange Hose tragen.

Kurze Hemden: Solange Sie keinen Kundenkontakt haben, können Sie auch ein kurzärmeliges Hemd tragen, dann aber ohne Krawatte und leger ohne Sakko. Gehen Sie zum Kunden, kommen Sie im Grunde nicht um einen Anzug mit langärmeligem Hemd und Krawatte herum. Und es gilt, je höher Sie auf der Karriereleiter sind, desto eher müssen Sie den Anzug auch im Sommer tragen.

Birkenstocks und Co.: Das Schuhwerk der Herren sollte immer geschlossen sein. Mit Sandalen, Birkenstocks oder Latschen geht niemand ins Büro. Slipper ohne Socken sind nur in der Freizeit möglich.

2. Hot-Pant oder Spaghetti-Träger: Tabus für Frauen

Niemals bauchfrei ins Büro!
Niemals bauchfrei ins Büro!
Foto: Sergey Ilin - Fotolia.com

Etwas einfacher als ihre männlichen Kollegen haben es Business-Frauen im Sommer. Mit Rock und Bluse ist eine Frau schon meist gut gekleidet. Aber auch hier gilt, je höher die Management-Etage, in der Sie sich bewegen, desto strenger ist Ihr Dresscode.

  • Zu viel Haut zeigen: Grundsätzlich kann man sagen, alles was für den Strand tauglich ist, ist kein Outfit für das Büro. Also niemals: Bauchfrei, Spaghetti-Träger oder Schultern zeigen in konservativen Unternehmen.

  • Offene Schuhe: Offene Sandaletten oder Flip-Flops sind im Büro tabu. Greifen Sie stattdessen besser zu Slingpumps, die vorne geschlossen und hinten offen sind. Polizeiliche Vorschriften gibt es auch: Wer sich in Deutschland mit Flipflops oder offenen Sandalen ans Steuer setzt, muss bis zu 50 Euro Strafe zahlen.

  • Zu kurze Röcke: Röcke und Kleider sollten Knie umspielend sein oder länger. Miniröcke enden höchstens eine Handbreit über dem Knie. Also zu breite Gürtel oder Hot-Pants sind nicht für den Einsatz im Büro gedacht. Längere Shorts, die am Knie enden, können durchaus passend kombiniert eingesetzt werden. Frauen haben einfach einen größeren Spielraum.

3. Achtung Schweißflecken

Gerade im Sommer ist uns nach heller Kleidung in freundlichen Farben. Endlich raus aus den dunklen Sachen und rein in die weißen Blusen. Doch helle Farben sind empfindlich.

Achten Sie daher besonders darauf, dass

  • die Manschetten von Blusen, Hemden oder hellen Mänteln einwandrei sauber sind.

  • der Kragen keine Make-up-Spuren hat.

  • Sie beim Aussteigen aus dem Auto nirgends hängen geblieben sind.

  • der Regen keine Spuren an den Hosenbeinen hinterlassen hat.

  • die Blusen, Hemden oder T-Shirts keine gelben Schweißflecken unter dem Arm haben. Vorbeugen kann man den Flecken mit Achselpads, die man in die Kleidung klebt. (im Drogeriemarkt, z. B. "1-2-Dry")

Vermeiden Sie aber Kleidung zu tragen, bei der man Schweißränder oder Flecken gut sehen kann. Hierunter fallen Farben, die durchgeschwitzt deutlich dunkler werden als der Ursprungston. Dazu gehören etwa lindgrüne Seidenblusen, khaki-farbene Kleider oder Sakkos.