Bei Amazon

SAP-Software aus der Cloud



Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei PAC – a teknowlogy Group company in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Amazons Cloud-Plattform ist SAP-zertifiziert. Tests haben gezeigt, dass der Applikationsbetrieb in Amazons Rechenzentren den Leistungsanforderungen standhält.

SAP-Lösungen wie SAP-Rapid-Deployment und SAP-BusinessObjects sind jetzt auch on-demand über Amazon Web Services (AWS) verfügbar. Die Infrastruktur wurde von SAP entsprechend zertifiziert. Das Testat stellt sicher, dass die AWS-Ressourcen von SAP eingehend getestet, bewertet und anhand ähnlicher Standards zertifiziert worden sind, die auch für Server und virtuelle Plattformen gelten.

Gemeinsam bieten AWS und SAP ihren Kunden damit eine weitere Bereitstellungs- und Betriebsoptionen an. Neue Kunden sowie SAP-Bestandskunden sollen so ihre Infrastruktur- sowie Gesamtbetriebskosten reduzieren können, indem sie nur die Leistungen bezahlen, die sie tatsächlich nutzen, verspricht Amazon. Darüber hinaus haben Kunden die Möglichkeit, je nach Bedarf die Kapazität schnell sowohl nach oben als auch nach unten zu skalieren.

SAP und AWS gewährleisten mit dem Zertifikat, dass die Bereitstellung von ERP-Lösungen über AWS die gleichen Anforderungen erfüllt wie on-premise-Lösungen von SAP. Die Einhaltung der Bereitstellungsrichtlinien gewährleistet, dass diese für die jeweiligen Leistungsanforderungen richtig konfiguriert sind und Support so rechtzeitig bereitgestellt werden kann. Eine Vielzahl von Drittanbietern und strategischen Integrationspartnern werden Services wie Planung, Einführung, Migration und Kundensupport für die über AWS betriebenen SAP-Lösungen anbieten, lautet das Versprechen.

Die kompletten SAP-BusinessObjects- und SAP-Rapid-Deployment-Lösungen, die von Linux unterstützt werden, sind derzeit über AWS verfügbar. In den kommenden Monaten planen SAP und AWS, gemeinsam weitere Produkte auf den Markt zu bringen, darunter auch die Unterstützung für ERP-Landschaften aus SAP- und Windows-Instanzen. (jha/cw)

Dieser Artikel erschien in der ChannelPartner-Schwesterpublikation COMPUTERWOCHE

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