Building Information Modeling

Schneider Electric tritt BIM-Taskforce bei



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Die BIM-Taskforce von eCl@ss hat mit Schneider Electric nun ein neues Mitglied, das damit die Standardisierung in der Baubranche fördern will.

Building Information Modeling ist eine digitale Planungsmethode, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Visualisierungen wie 3D-Ansichten, Grundrisse oder auch Elektroverteilungen lassen sich in BIM integrieren und werden idealerweise von allen an einem Bau beteiligten Firmen verwendet. Nach Angaben des Spezialisten für Energieverteilung und Gebäudeautomation Schneider Electric stellt BIM damit "gewissermaßen den digitalen Zwilling einer realen Immobilie dar".

Schneider Electric engagiert sich in der Standardisierung von BIM.
Schneider Electric engagiert sich in der Standardisierung von BIM.
Foto: Panchenko Vladimir - shutterstock.com

Der französische Hersteller verwendet ebenfalls BIM für seine Produkte wie zum Beispiel für das erst vor kurzem vorgestellte neue Kabelrinnensystem, das auch als BIM-Modell verfügbar ist. Auch eCl@ss beschäftigt sich vermehrt mit BIM. Die 2000 gegründete Organisation fördert Standards, mit denen sich etwa Produkte und Dienstleistungen eindeutig klassifizieren und beschreiben lassen.

Eine eigens eingerichtete Taskforce bei eCl@ss soll sich um die komplexen Anforderungen bei der Planung von großen Zweckgebäuden und Produktionsanlagen kümmern. Nach den Software-Herstellern Amperesoft und Zuken ist nun auch Schneider Electric als Hardware-Anbieter diesem Expertenkreis beigetreten. Das Unternehmen will damit nach eigenen Angaben die digitale Transformation in der Baubranche sowie der Industrie fördern und vorantreiben.

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