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Die CP-Querschläger - Kolumne

Schnittstelle Display - das Auge sieht mit

ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil von ChannelPartner. Regelmäßig berichtet unser Autor über das, was einem kleinen Reseller in der großen ITK-Landschaft widerfährt. Manchmal überspitzt, aber immer auf den Punkt gebracht. Der Querschläger lebt und arbeitet als Fachhändler in Rheinland-Pfalz.
Der CP-Querschläger äußert sich dieses Mal zur Ergonomie am IT-Arbeitsplatz.
Ergonomische Sitzhaltung vor dem Bildschirm beugt Rückenschmerzen vor.
Ergonomische Sitzhaltung vor dem Bildschirm beugt Rückenschmerzen vor.
Foto: Josep Suria - shutterstock.com

Ob all der KI-, Cloud- und Digitalisierungsmanie gehen die wirklich wichtigen Dinge - wie so oft im Leben - im Alltag unter. Während die Peripheriegeräte Drucker, Fax und Scanner zukünftig ebenso in der Hand von Abo-Vertretern liegen werden, wie Server und Telefonschnittstellen, bleiben Bildschirme doch etwas Besonderes.

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Human Interfaces, wie sie neudeutsch und herzlos realistisch beschrieben werden, kommen uns analogen Kohlenstoffeinheiten so nahe wie kaum ein anderes IT-Gerät. Ähnlich wie beim "Kleinkram" Maus und Tastatur ist die visuelle Schnittstelle sehr individuell. Doch seit uns die Branchen-PR zum Millennium erzählt hat, LCDs strahlen nicht mehr und sind flimmerfrei, kümmern sich Hersteller vor allem um Format, Auflösung und Preis, kaum welche um Ergonomie.

Aber stimmt es überhaupt, dass die Arbeit am Bildschirm, wie sie von einem Großteil der Beschäftigten ausgeübt wird, nicht mehr gesundheitsschädlich ist? Wer überprüft das? TCO kennt man heutzutage nur noch als eingedeutschte Abkürzung für Gesamtkosten, doch war sie lange Zeit ein Gütesiegel für den Gesundheitsschutz - vor allem weiblicher Büroangestellter.

Inzwischen werden Displays hierzulande wieder mit allen möglichen Aufklebern und mit industriefreundlichen, eher nichtssagenden EU- und DIN-Zahlen versehen, die sich mehr um die korrekte Mülltrennung, denn um angenehmes Arbeiten sorgen.

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Dabei gibt es in Sachen Emission, Ergonomie und vor allem bei der Überprüfung der zugesicherten Eigenschaften reichlich Luft nach oben. Da die TCO-6-Prüfungen nicht verpflichtend sind, bleibt der Monitorkauf Vertrauens- und Beratungssache. Vor allem, wenn man es mit den modernen digitalen Arbeitsplätzen und dem Schutz der Beschäftigten ernst meint. Gerade hier hinkt jedoch die Realität dem Anspruch aus den Image-Texten der Stellenanzeigen weit hinterher. Und die Probleme mit VR-Brillen kommen erst auf uns zu.

Mein Fazit: Eigentlich flimmern und strahlen die visuellen Schnittstellen immer noch - nur anders. Und Beschwerden wie Schwindel, Kopf- und Schulterschmerzen am Arbeitsplatz haben sich auch nicht erledigt.

Bis demnächst, Euer Querschläger!

Der ChannelPartner-Autor "Querschläger" ist ein Fachhändler aus Rheinland-Pfalz. Alle Kommentare des CP-"Querschlägers" finden Sie hier, in dem "Querschläger"-Archiv. (rw)