Ratgeber

SharePoint – das Potential liegt oft brach

17.01.2012
Von Christophe Campana, und Boris Ovcak


Eric Schott ist Mitgründer und Geschäftsführer bei Campana & Schott. Er besitzt über 20 Jahre Erfahrung in der Projektmanagement-Beratung. Seine Schwerpunkte umfassen strategisches Projekt- und Portfoliomanagement sowie neue Formen der Zusammenarbeit mit besonderem Fokus auf Social Collaboration. Schott will aufzeigen, welche Anforderungen Unternehmen hinsichtlich der neuen Formen der Zusammenarbeit erfüllen müssen und wie dies zu realisieren ist, um die digitalen Transformation zu meistern.

Unterstützung für das Ideen-Management

Um Veränderungen schneller ins Unternehmen oder Innovationen schneller auf den Markt zu bringen, muss das Ideenpotential aller Mitarbeiter berücksichtigt werden. Das bedeutet: Jeder Mitarbeiter muss die Möglichkeit haben, neue Ideen und Vorschläge im Unternehmen zu kommunizieren.

Auswertung von dezentral erfassten Kosteneinsparpotentialen.
Auswertung von dezentral erfassten Kosteneinsparpotentialen.

Ein Beispiel aus dem Bereich Unternehmensentwicklung oder Organisationsabteilung (Betriebliches Vorschlagswesen beziehungsweise Ideen-Management) zeigt, wie SharePoint nicht nur die Erfassung, Bewertung und Weiterentwicklung von Ideen unterstützt. Zusammen mit Microsoft InfoPath ermöglicht die Plattform einen rollenbasierenden Prozess: Neue Ideen werden zunächst über einen Steckbrief (InfoPath) per Browser festgehalten. Kollegen, Gremien und Communities können dann diese Ideen Schritt für Schritt ergänzen, kommentieren und bewerten. Workflows für Vorgesetzte und Manager ermöglichen die Freigabe von Ideen, aus denen dann zum Schluss gesonderte Projekte entstehen.

Aktuelle Bedeutung gewinnt ein solches Vorgehen aus dem Ideen-Management bei der dezentralen Suche/Erfassung und zentralen Bewertung von Kosteneinsparmaßnahmen. Mittelpunkt ist wiederum ein SharePoint-Workspace, über den die Eingabeformulare eingereicht werden, und in dem abhängig von der jeweiligen Rolle die offenen Aufgaben beziehungsweise Informationen aufgelistet werden. Der besondere Mehrwert jedoch liegt in der Visualisierung durch Business-Intelligence-Komponenten.

BI-Komponenten in SharePoint

  • Mittels Performance Point und ohne Programmierung lassen sich Management-Cockpits realisieren;

  • Manager können über den Browser direkt auf Reports und Business-Intelligence-Funktionen zugreifen;

  • eine Pipeline überwacht den jeweiligen Reifegrad der einzelnen Ideen;

  • Gateway und Radar zeigen den Zustand des Portfolios an;

  • hierarchische Reports visualisieren Abhängigkeiten.

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