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Chancen für Systemintegratoren

Smart Building ist im Kommen

Jan Nintemann ist Inhaber der Messe-Agentur Global Fairs in Osnabrück.
Nach dem Aus für die Cebit mutieren „ISH“ sowie „Light + Building“ zu den Leitmessen im Bereich „Smart Building“.

Bekannterweise hat sich der Smart Home- beziehungsweise Smart-Building-Markt ja zunächst aus der Elektro-Branche heraus entwickelt, deren unangefochtene Weltleitmesse die Light + Building in Frankfurt ist. In den letzten Jahren verlangte die digitale Weiterentwicklung gerade in der smarten Gebäudetechnik jedoch nach deutlich mehr IT-Kompetenz in dieser Branche.

Bekannter Weise hat sich der Smart Home- beziehungsweise der Smart Building-Markt ja zunächst aus der Elektro-Branche heraus entwickelt.
Bekannter Weise hat sich der Smart Home- beziehungsweise der Smart Building-Markt ja zunächst aus der Elektro-Branche heraus entwickelt.
Foto: zhu difeng - shutterstock.com

Die auf den Elektro- und IT-Netzwerken basierende fortschreitende smarte Gebäudetechnik verlangt jedoch immer mehr nach einer ganzheitlichen technischen Gebäude-Architektur, die u.a. auch die Energie-, Klima- und Wasserinstallationslösungen integriert. Dies wird dazu führen, dass immer mehr smarte Gebäudetechnik-Anbieter sowohl auf der Light + Building als auch auf der ISH Flagge zeigen - zumal die immer schneller fortschreitende digitale Transformation in immer kürzeren Abständen ständig neue, meist IT- und IP-getriebene smarte Gebäude-Lösungen hervorbringt, die eine Beteiligung an einer jährlichen Fachmesse immer notwendiger machen.

Zusätzlich haben amerikanische Consumer-Electronic-Lösungen wie etwa Amazon-Alexa seit einigen Jahren eine neue Dynamik in den Smart-Home-Sektor Europas gebracht, der eine erhöhte Sensibilisierung von Themen rund um die Gebäudeautomation in privaten, in der Folge aber auch verstärkt in gewerblich-professionellen Bereichen nach sich gezogen hat.

Viele Hersteller berichten seit einem Jahr von einer merklich gestiegenen Nachfrage nach smarten Gebäudelösungen und von vollen Terminkalendern - aber auch von einem zunehmend heftiger umkämpften, nachhaltigen Wachstumsmarkt. Weltweit hat Deutschland beziehungsweise Europa in der professionellen smarten Gebäudetechnik zurzeit die Nase vorn. Um diesen Vorsprung zu halten, ist eine stärkere Durchdringung zur effizienteren Öffnung dieses unweigerlich stark wachsenden Gebäudetechnik-Marktes erforderlich.

Lesetipp: Wie Systemhäuser Gebäude und Wohnungen "smart" machen

Aktuell leben wir in einer Zeit dramatischen wie unaufhaltsamen Wandels. Drehen wir die Uhr nur um fünf Jahre zurück: Wer hätte 2014 gedacht, welche Veränderungen der Automobilindustrie unmittelbar bevorstehen? Die mittlerweile nicht mehr totzuschweigenden und bereits unübersehbaren klimatischen Veränderungen werden unseren Alltag immer mehr mitbestimmen und insbesondere starken Einfluss auf die technischen Gebäudeausstattungen und somit auf die Anforderungen an Smart Building ausüben. Je komplexer die Technik in Gebäuden ist, desto erforderlicher auch deren Automatisierung.

Lange, heiße und trockene Sommer sowie regenreiche nasse Winter stellen neue Erfordernisse an die Gebäudetechnik - von Raumkühlung und Luftbefeuchtung über erweiterten Brandschutz bis hin zur Lichtsteuerungskonzepten für optimiertes Licht in den langen dunklen Regenmonaten des Winters.

In der Tat sind Gebäude der wichtigste Arbeits- und Lebensraum der Menschen. Ein erträgliches Raumklima in Zeiten des Klimawandels hat sich zu einer ganz neuen Herausforderung in nie geahnten Dimensionen entwickelt.

Lesetipp: Smarte Home-Services von Conrad

Die Smart-Building-Relevanz wird vom Markt jenseits der Heizungs- und Wasser-Installationsbranche noch unterschätzt. Neben entsprechenden Smart-Building-Marktplätzen auf der Light + Building und der IFA Berlin sollen nun zusätzlich noch weitere "Center of Smart Building"- also Full-Service-Gemeinschaftsstände, auch auf den kleineren regionalen deutschen Messen angeboten werden. So wird der Smart-Building-Vermarktung zu einem schnelleren Durchbruch verholfen, denn "viele Hersteller können kaum jährlich auf 15 Messen in Deutschland einen eigenen Stand organisieren.

Gerade die Regionalmessen sind sehr effektiv für die Kundenansprache, zum Beispiel um Installateur-Betriebe oder auch Gebäudeträger und Ingenieur- und Planungsbüros zu adressieren. Hier spielen Messen als persönliche Begegnungsstätte zwischen interessierten Fachbesuchern und fachkundigen Smart-Building-Anbietern eine wichtige Rolle, denn je komplexer eine Systemlösung ist, desto regionaler und erforderlicher das persönliche Gespräch.