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E-Payment-Service

Snoop Dogg investiert in Klarna



Dr. Matthias Hell ist Experte in Sachen E-Commerce und Retail sowie ein Buchautor. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in renommierten Handelsmagazinen und E-Commerce-Blogs. Zuletzt erschien seine Buchveröffentlichung "Local Heroes 2.0 – Neues von den digitalen Vorreitern im Einzelhandel".
US-Rapper Snoop Dogg steigt als Minderheitseigner bei Klarna ein. Gleichzeitig wird der Rapstar zum neuen Marketing-Aushängeschild des schwedischen E-Payment-Service.
Für Klarna wird Snoop Dogg zu "Smooth Dogg"
Für Klarna wird Snoop Dogg zu "Smooth Dogg"
Foto: Klarna

Mit seinen kundenfreundlichen Prozessen, aber auch mit einer cleveren Marketingstrategie hat der schwedische Bezahldienst Klarna, die größten Chancen, für Paypal zum ernsthaften Wettbewerber zu werden. Als neuesten Marketing-Coup hat das Unternehmen nun US-Rapstar Snoop Dogg für sich genommen - als Werbefigur, aber auch als Investor.

"Ich mache schon seit mehreren Jahren in Europa Geschäfte mit Fashion Brands, Telekommunikationsunternehmen und anderen Firmen", erzählte Calvin Broadus, wie der Rapper mit bürgerlichem Namen heißt, nun Forbes. "Ich habe diese Unternehmen gefördert, beraten und inzwischen investiere ich auch in sie. Ich habe vor, mein Portfolio wachsen zu lassen, klar?"

Die Höhe von Broadus' Investments in Klarna wurde nicht bekannt. Dafür teilen beide Seiten mit, dass der Rapstar künftig auch als neuen Marketing-Aushängeschild des schwedischen E-Payment-Service fungieren werde. Dafür ändere der Rapper seinen Namen von Snoop Dogg und "Smooth Dogg" - schließlich zeichne sich der Bezahlservice dafür aus, besonders "smooth" zu funktionieren.

Calvin Broadus aka Snoop Dogg und Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski
Calvin Broadus aka Snoop Dogg und Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski
Foto: Klarna

"Die am meisten 'smoothe' lebende Person"

Der Werbegag trifft einen guten Punkt: In Skandinavien feiert Klarna mit einer äußerst bequem funktionierenden Rechnungskauflösung große Erfolge. Inzwischen wird das Bezahlverfahren auch von vielen deutschen Händlern angeboten. Den Einstieg in den deutschen Markt machte Klarna Ende 2013 durch die Übernahme von Sofortüberweisung. Klarna kooperiert heute nach eigenen Angaben weltweit mit mehr als 100.000 Online-Händlern.

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"Wir setzen schon seit einiger Zeit auf das Thema 'smooth'", erklärt Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski. Bereits seit 2016 besetze man den Begriff durch virale Marketingkampagnen. "Also haben wir uns überlegt, wer die am meisten 'smoothe' lebende Person ist und so sind wir auf den Namen Snoop Dogg gekommen. Als wir mit ihm ins Gespräch gekommen sind, war Snoop Dogg sehr interessiert daran, mehr über die Tech-Branche, Fintechs und ähnliche Dinge zu erfahren und so haben wir sehr schnell gut verstanden."