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Studie

Social Media regen zum Kauf an

Dr. Roland Heintze ist Geschäftsführender Gesellschafter und Social-Media-Experte bei der Beratungsgesellschaft Faktenkontor.
Soziale Medien haben einen immer größeren Einfluss auf die Kaufentscheidungen von Internetnutzern. Laut einer repräsentativen Umfrage regten Empfehlungen im Web 2.0 jeden vierten Onliner zum Kauf an.
Soziale Medien regen zur Kaufentscheidung an.
Soziale Medien regen zur Kaufentscheidung an.
Foto: tanuha2001 - shutterstock.com

Was kommt in den Einkaufswagen? Diese Frage beantworten immer mehr Internet-Nutzer mit Hilfe der Sozialen Medien. 27 Prozent aller Onliner haben schon Produkte gekauft oder Dienstleistungen in Anspruch genommen, weil sie ihnen von einem privaten Kontakt über Social Media empfohlen wurden. 16 Prozent taten dies in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung für den aktuellen, repräsentativen Social-Media-Atlas der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

Betrachtet man nur diejenigen Onliner, die tatsächlich Soziale Mediennutzen, liegt die Quote sogar bei mehr als einem Drittel: 35 Prozent aller Social-Media-Nutzer in Deutschland sind schon privaten Kaufempfehlungen im Web 2.0 gefolgt. Das bedeutet einen Anstieg um zwölf Prozentpunkte seit 2012.

Je jünger die Internet-Nutzer sind, umso mehr holen sie sich Produkt-Tipps von Freunden im Web 2.0: 47 Prozent der 14 bis 19-jährigen Onliner und 45 Prozent der 20 bis 29-jährigen sind schon privaten Kaufempfehlungen aus dem Social Web gefolgt. Unter den 30 bis 39-Jährigen gilt dies nur für ein Drittel. Bei den "Silver Surfern", Internet-Nutzern ab 60 Jahren, traf hingegen mit neun Prozent nicht einmal jeder Zehnte eine Kaufentscheidung aufgrund von Empfehlungen aus ihrem Bekanntenkreis über Social-Media-Dienste.

Unter Onlinern mit Abitur oder Fachhochschulreife als höchstem Schulabschluss ließen sich 34 Prozent von privaten Social-Media-Kontakten zum Kauf konkreter Produkte oder Dienstleistungen anregen. Unter Realschulabsolventen liegt die Quote nur bei 23 Prozent, bei Internet-Nutzern mit Hauptschul-Abschluss sogar nur bei 16 Prozent.

Der Social-Media-Atlas erfasst seit 2011 jährlich auf Basis einer repräsentativen Umfrage die Nutzung Sozialer Medien in Deutschland und dient Unternehmen als unverzichtbare Grundlage zur strategischen Planung ihrer Social-Media-Aktivitäten. Die Studie liefert unter anderem belastbare Fakten darüber, welche Dienste im Web 2.0 von wem wie intensiv genutzt werden, welche Themen auf welchen Kanälen diskutiert werden und inwieweit Soziale Medien Kaufentscheidungen beeinflussen. Der Social-Media-Atlas wird von der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit dem IMWF - Institut für Management- und Wirtschaftsforschung herausgegeben.

Für den aktuellen Social-Media-Atlas wurden 3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Internetnutzer ab 14 Jahren in Form eines Online-Panels zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Erhebungszeitraum war das vierte Quartal 2016. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. (OE)

Lesetipp: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

 

Bernd Hagemann

OK, was für eine aussagekräftige Studie! (IRONIE aus) Da werden also 3500 internetnutzer nach ihrem Verhalten befragt. Das ist in etwa so, als würde ich Fußballer und Fans (3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland) danach fragen, welchen Einfluß Fußball auf ihr Leben hat.

Sorry Freunde, aber eine solche Studie ist ganz sicher nicht repräsentativ! Schließlich habt Ihr nur die gefragt, die dieses Medium bereits nutzen.

Zweiter Aspekt: Während Menschen (auch junge) früher, also vor FB und Co., sich im direkten Gespräch, in der Schule oder am Telefon über Neuanschaffungen unterhalten haben, dann nutzen viele heute dafür social media. Was bitte ist daran so erstaunlich?
Mir erscheint das Ganze wieder einmal eine weitere überflüssige Studie zu sein, die "beweisen" soll, wie wichtig Social Media doch ist. Dabei beweist die Studie nur , dass die Aussage von George Gallup nach wie vor richtig ist, der sagte: "Ich vertraue nur der Umfrage, die ich selbst gefälscht habe!"

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