Sparsoftware: Angriff auf Hersteller von Tintenstrahlern

30.04.2002
Im letzten Jahr wurden allein in den USA für 12 Millarden Dollar Tintenstrahler verkauft. Der Markt für Tinte dagegen belief sich im gleichen Zeitraum auf über 19,3 Milliarden Dollar. 60 Prozent des Gewinns der Tintenstrahlerhersteller kam vom Verkauf der Tinte. Tintenpatronen haben sich als die Goldgrube der Druckerhersteller erwiesen. Damit ist jetzt Schluss. Zumindest wenn es nach den Vorstellungen von Strydent geht. Der kanadische Hersteller bringt am 10. Mai in den USA und am 7. Juni in Europa die Software „Inksaver" auf den Markt. Die soll den Tintenverbrauch gewaltig reduzieren.Das Programm ist kompatibel mit Canon-, HP- und Epson-Druckern und soll mit jeder Tintenpatrone und auch Nachfüllpatronen zusammen arbeiten. Und so funktioniert es: Nach der Installation des Inksavers ändert sich für den Anwender im Prinzip nichts. Er klickt wie bisher im Anwendungsprogramm den Menüpunkt drucken an. Der Rechner sendet die Daten zum Druckertreiber und der übergibt sie dem Inksaver. Im Programm werden die Daten analysiert und formatiert, um die Tinte optimal nutzen zu können. Diese optimierten Daten gelangen schließlich zum Drucker, wo sie zu Papier gebracht werden.Der Inksaver darf nicht mit dem Draft- oder Entwurfsmodus verwechselt werden. Der Draft-Modus spart zwar auch Tinte, geht aber stark zu Lasten der Druckqualität. Beim Inksaver dagegen lässt sich die Qualität des Ausdruckes stufenlos beeinflussen. Selbst bei einer Ersparnis von 40 Prozent bei Schwarz und 25 Prozent bei Farbe merkt man beim Probeausdruck erst beim zweiten Hinsehen den Unterschied. Auf die Frage, was die Hersteller von Tintenstrahlern zu diesem Produkt sagen , lautete die lapidare Antwort: „Die wissen noch nichts von Ihrem Glück!"(jh)

Im letzten Jahr wurden allein in den USA für 12 Millarden Dollar Tintenstrahler verkauft. Der Markt für Tinte dagegen belief sich im gleichen Zeitraum auf über 19,3 Milliarden Dollar. 60 Prozent des Gewinns der Tintenstrahlerhersteller kam vom Verkauf der Tinte. Tintenpatronen haben sich als die Goldgrube der Druckerhersteller erwiesen. Damit ist jetzt Schluss. Zumindest wenn es nach den Vorstellungen von Strydent geht. Der kanadische Hersteller bringt am 10. Mai in den USA und am 7. Juni in Europa die Software „Inksaver" auf den Markt. Die soll den Tintenverbrauch gewaltig reduzieren.Das Programm ist kompatibel mit Canon-, HP- und Epson-Druckern und soll mit jeder Tintenpatrone und auch Nachfüllpatronen zusammen arbeiten. Und so funktioniert es: Nach der Installation des Inksavers ändert sich für den Anwender im Prinzip nichts. Er klickt wie bisher im Anwendungsprogramm den Menüpunkt drucken an. Der Rechner sendet die Daten zum Druckertreiber und der übergibt sie dem Inksaver. Im Programm werden die Daten analysiert und formatiert, um die Tinte optimal nutzen zu können. Diese optimierten Daten gelangen schließlich zum Drucker, wo sie zu Papier gebracht werden.Der Inksaver darf nicht mit dem Draft- oder Entwurfsmodus verwechselt werden. Der Draft-Modus spart zwar auch Tinte, geht aber stark zu Lasten der Druckqualität. Beim Inksaver dagegen lässt sich die Qualität des Ausdruckes stufenlos beeinflussen. Selbst bei einer Ersparnis von 40 Prozent bei Schwarz und 25 Prozent bei Farbe merkt man beim Probeausdruck erst beim zweiten Hinsehen den Unterschied. Auf die Frage, was die Hersteller von Tintenstrahlern zu diesem Produkt sagen , lautete die lapidare Antwort: „Die wissen noch nichts von Ihrem Glück!"(jh)