Stanford-Forscher wollen Google Beine machen

20.05.2003
Wissenschaftler der Stanford University wollen drei Verfahren entwickelt haben, um die Suchmaschine Google zu befähigen, das Internet bis zu fünfmal schneller zu katalogisieren und Websites zu gewichten. Damit sollen sich mit Google themenspezifische Anfragen oder in fernerer Zukunft sogar personalisierte Anfragen starten lassen. Doch dies ist laut Stanford-Forscher Sepandar Kamvar nach heutigen Stand der Technik noch nicht machbar, denn dafür wären 5.000 Computer für Tage lang beschäftigt. Herzstück der Suchmaschine von Google ist ein ebenfalls in Stanford entwickelter Page-Rank-Algorithmus, der die Wirchtigkeit einer Website danach festlegt, wie viele Links auf sie zeigen. Bei drei Milliarden Websites, die Google derzeit im Visier hat, kann die Berechnung mehrere Tage in Anspruch nehmen. Ein sogenannter „Block-Rank" soll helfen, den Index besser zu strukturieren und damit die Geschwindigkeit der Berechnung mit dem Page-Rank-Algorithmus verdreifachen. Die Eliminierung von Redundanzen und ein neues Extrapolationsverfahren sollen weitere Geschwindigkeitsvorteile von jeweils 50 bis 300 Prozent bringen. Nähere Einzelheiten über ihre Forschungsergebnisse wollen die Wissenschaftler der Universität Stanford auf der heute (20. Mai) startenden World Wide Web Conference präsentieren. (kh)

Wissenschaftler der Stanford University wollen drei Verfahren entwickelt haben, um die Suchmaschine Google zu befähigen, das Internet bis zu fünfmal schneller zu katalogisieren und Websites zu gewichten. Damit sollen sich mit Google themenspezifische Anfragen oder in fernerer Zukunft sogar personalisierte Anfragen starten lassen. Doch dies ist laut Stanford-Forscher Sepandar Kamvar nach heutigen Stand der Technik noch nicht machbar, denn dafür wären 5.000 Computer für Tage lang beschäftigt. Herzstück der Suchmaschine von Google ist ein ebenfalls in Stanford entwickelter Page-Rank-Algorithmus, der die Wirchtigkeit einer Website danach festlegt, wie viele Links auf sie zeigen. Bei drei Milliarden Websites, die Google derzeit im Visier hat, kann die Berechnung mehrere Tage in Anspruch nehmen. Ein sogenannter „Block-Rank" soll helfen, den Index besser zu strukturieren und damit die Geschwindigkeit der Berechnung mit dem Page-Rank-Algorithmus verdreifachen. Die Eliminierung von Redundanzen und ein neues Extrapolationsverfahren sollen weitere Geschwindigkeitsvorteile von jeweils 50 bis 300 Prozent bringen. Nähere Einzelheiten über ihre Forschungsergebnisse wollen die Wissenschaftler der Universität Stanford auf der heute (20. Mai) startenden World Wide Web Conference präsentieren. (kh)

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