Stiftung Warentest bewertet eine Digitalkamera erstmals mit einem "sehr gut"

03.02.2004
Da dürften In der Wendenstraße 14-18 in Hamburg einige Sektkorken geknallt haben: Erstmals attestierten die Experten von Stiftung Warentest einer Digitalkamera das Qualitätsurteil "sehr gut" (Note 1,4). Die "E1", das derzeitige Digitalkamera-Flaggschiff aus dem Hause Olympus erzielte in nahezu allen Prüfkategorien Bestnoten.

Da dürften In der Wendenstraße 14-18 in Hamburg einige Sektkorken geknallt haben: Erstmals attestierten die Experten von Stiftung Warentest einer Digitalkamera das Qualitätsurteil "sehr gut" (Note 1,4). Die "E1", das derzeitige Digitalkamera-Flaggschiff aus dem Hause Olympus erzielte in nahezu allen Prüfkategorien Bestnoten.

"Sie kann in der Hand des kundigen Fotografen sogar noch gewinnen, wenn er manuell eingreift, statt die Automatikfunktionen zu nutzen, mit denen wir prüfen", lautete denn auch das Resümee in der aktuellen Stiftung-Warentest-Ausgabe 02/04 der Zeitschrift "test".

Allerdings hat dieses Spiegelreflexgerät samt zugehörigem Objektiv einen stolzen Preis. Rund 2.500 Euro sind für den Testsieger zu berappen. Kaum schlechter schnitt die mit 1.100 Euro deutlich günstigere digitale Spiegelreflexkamera "300D" von Canon mit der Gesamtnote "gut" (1,6) ab. Auf Platz 3 findet sich die mit "gut" bewertete "*ist D" von Pentax wieder (Note 1,8).

Im Bereich der Kompaktkameras mit einem bis zu vierfachen Zoom landete ebenfalls ein Modell von Olympus auf dem Siegertreppchen. Ein "gut" heimste deren Modell "C-5000" ein (Note 1,8). Dahinter liegen die "Optio 33WR" von Pentax (Note 2,2; "gut") und die "Fine Pix F700" von Fujifilm (Note 2,3; "gut").

Das Schlusslicht in dieser Kategorie ist die "QV-R40" von Casio, die aber immerhin noch die Note 2,7 bekam, was für ein "befriedi-gend" reicht. Sie zeigte im Testumfeld die schlechteste Bildqualität. (cm)

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