Neue Single-Socket-Systeme

Supermicro erweitert Server-Palette



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Zahlreiche neue Xeon-Server will Supermicro auf den Markt bringen. Sie reichen von Multi-Node-, über Rackmount-Systeme bis zu Workstations.
Ein Beispiel für die neue Server-Palette von SuperMicro: Der SuperServer SYS-530MT-H8TNR.
Ein Beispiel für die neue Server-Palette von SuperMicro: Der SuperServer SYS-530MT-H8TNR.
Foto: Supermicro

Der amerikanische Hersteller Supermicro bringt zahlreiche neue Server auf den Markt, die sich für den Einsatz im Data Center bis hin zum Netzwerk-Edge eignen. Sie sind mit Xeon-E-2300- oder Xeon-Scalable-Prozessoren der dritten Generation mit bis zu acht Kernen ausgestattet.

Viel RAM für Single-Core-Systeme

Dazu kommen je nach Konfiguration bis zu 16 DIMM-Speicherplätze, die nach Angaben des Anbieters maximal 4 TByte DRAM beziehungsweise 6 TByte Intel Optane Persistent Memory aufnehmen können. Nach Aussage von Supermicro ist diese Speicherausstattung für Single-Socket-Systeme bisher beispiellos.

Das Angebot reicht von vergleichsweise kleinen konfigurierbaren Edge-Servern, über für einen Mainstream-Einsatz ausgelegte Server bis zu den MicroCloud- und SuperBlade-6U-Systemen. Sie sind bereits mit PCI 4.0 und in verschiedenen Formfaktoren verfügbar, die von Multi-Node- bis Rackmount-Modellen und Servern im Workstation-Format reichen.

"Unsere Multi-Node-Lösungen und High-Volume-Rackmount-Systeme ermöglichen eine neue Klasse des Computing für Unternehmen und Cloud-Provider", sagt Charles Liang, Präsident und CEO von Supermicro. Sie würden eine "neue Generation von Anwendungen" erlauben, mit denen sich die Unternehmensleistung und die Gesamtbetriebskosten optimieren lassen.

Nach Angaben von Liang eignen sich die vorgestellten Server für zum Beispiel Workloads in den Bereichen 5G, Edge, Storage, Security, AI Inferencing und Bare-Metal-Provisioning. Vergangenen Monat hatte der Hersteller bereits neue Storage-Lösungen vorgestellt, die bis zu 1,6 Petabyte an Daten speichern können.

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