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Anwenderkonferenz und Ansprache auf Augenhöhe

Synetics-Partner setzen Visualisierungs-Tools um

Arnd Westerdorf ist freier Journalist in Düsseldorf.
Beim Düsseldorfer Anbieter synetics steht das Lösungsangebot i-doit im Fokus. Davon zeugen die 3. Anwenderkonferenz und die erstmalige Vergabe des i-doit Project Awards in einer besonderen Umgebung. Die Teilnehmer der Veranstaltung zeigten sich von der Eventlocation und dem Programm angetan. Auch die Lösungspartner des Herstellers sind voll des Lobes für die Softwareschmiede.

Für zwei Tage voll mit Programm rund um die IT-Dokumentation hatte synetics noch im September 2017 in die Classic Remise nach Düsseldorf eingeladen. Die Hallen des früheren Ringlokschuppens bieten eine einzigartige Atmosphäre aus Veranstaltungs- und Gastronomieflächen gepaart mit Handels-, Werkstatt- und Servicebetrieben für Oldtimer und Liebhaberfahrzeuge.

So bildeten ein italienischer Carabinieri-Wagen oder die mitgebrachte Citroën 2CV Ente eines Ausstellers den reizvollen Rahmen für die Anwenderkonferenz. In lockerer Atmosphäre führten die synetics-Mitarbeiter die 150 Fachbesucher - IT-Administratoren, Entwickler, Lösungspartner und Reseller - durch das Programm und das breite Anwendungsportfolio.

Neues Gesetz und Polizeimaßnahmen beeinträchtigen IT-Arbeit

Communications & Community Manager Konrad Buck moderierte die zweitägige Veranstaltung mit Vorträgen und Praxisworkshops gelassen und auf den Punkt. Mit dem Düsseldorfer Rechtsanwalt, Strafverteidiger und "Lawblogger" Udo Vetter konnte er einen hochkarätigen Verfassungsrechtler für die Hauptrede präsentieren, der die Zuhörer auf ihre verantwortungsvolle und nicht unproblematische Position "an der Schnittstelle von IT und Recht" hinwies.

Vetter konfrontierte die Zuhörer sogleich mit dem neuen Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das sich gegen Hetze und gefälschte Meldungen im Internet richtet und auch die Vorschriften des Telemediengesetzes verschärft. Dabei kritisierte er am Beispiel des NetzDG nicht nur das politische Aufweichen des Datenschutzes, sondern auch die Gesetzgebungstendenzen "in Richtung Überregulierung", das Aufdrängen staatlicher Aufgaben an Unternehmen und die mitunter existenzgefährdenden Folgen für IT-Spezialisten.

Aus seiner Praxiserfahrung berichtete Vetter über teilweise dubiose Nachfragen, Durchsuchungsaktionen und die Mitnahme der IT-Ausstattung bei den betreuenden Unternehmen oder bei Zeugen durch die Polizei: "Eine Durchsuchung kommt manchmal, wenn Sie gar nicht damit rechnen. Ohne richtige Datensicherung und Dokumentation stehen Sie schlecht da."

Beschlagnahmtes Inventar würde in manchen Fällen erst nach längerer Zeit an die Betriebe zurückgegeben, was gerade Kleinunternehmer um ihre Existenz zittern ließe. Deshalb rät der Experte den IT-Spezialisten, sich prophylaktisch über die juristischen Rahmenbedingungen zu informieren und Mitarbeiter entsprechend weiterzubilden. Im Notfall sollten zunächst keine Auskünfte etwa zu Passwörtern erteilt und am besten sofort ein Rechtsbeistand eingeschaltet werden, so Vetter.

Spagat zwischen Kosten und hohen Ansprüchen

Seine kritische Stimme war eine Steilvorlage für das synetics-Lösungsangebot von i-doit und seiner Partner. Dieses fokussiert sich nämlich umfassend auf die IT-Dokumentation und den Bereich Configuration Management Database (CMDB). Wie der neue synetics-Partnermanager Stefan Böttcher in diesem Sommer gegenüber ChannelPartner erläuterte, können Serviceprovider und weitere Kundengruppen mit i-doit den Spagat zwischen Kosten und hohen Ansprüchen meistern.

Auch synetics-Geschäftsführer Joachim Winkler hob auf der Anwenderkonferenz den Vorteil hervor, dass die Lösung lokal und nicht als Web-Applikation in der Cloud vorgehalten wird: "Das ist effizienter und flexibler als mit anderen Funktionen interagieren zu müssen". Für die "Maschinisten der modernen Welt", wie es bei seinem Unternehmen heißt, werden stetig neue Funktionen, Erweiterungen und Werkzeuge für die i-doit Arbeitsumgebung bereitgestellt.