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Automatisierung von IT-Services im Rechenzentrum

Sysback macht ServiceNow Konkurrenz

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
Den holistischen Ansatz für die Automatisierung von IT-Services im Rechenzentrum verfolgt Sysback schon seit 2011, mit „Smaworx“ offeriert das Systemhaus nun auch ein einsatzbereites standardisiertes Produkt, das sich gegen das Datacenter Automation-System von ServiceNow richtet.

"Smaworx" ist eine SaaS-basierte (Software as a Service) Lösung zur Automatisierung von IT-Services im Rechenzentrum. Sysback hat diese Software in Kooperation mit der Yourguide Information Management GmbH & Co. KG (Yim) und dem Technologielieferanten Micro Focus entwickelt. Verfügbar ist "Smaworx" in der Open Telekom Cloud in Deutschland.

Das Smaworx-Dashboard: Alle wichtigen IT-Ereignisse auf einen Blick.
Das Smaworx-Dashboard: Alle wichtigen IT-Ereignisse auf einen Blick.
Foto: Sysback

Damit positioniert sich Sysback als direkter Wettbewerber von ServiceNow, allerdings richten sich die Automatisierungslösungen der US-Amerikaner eher an größere Unternehmen und Konzerne, wohingegen "Smaworx" auch für mittelständische Firmen geeignet sein soll.

Der Wandel vom Systemhaus zum Managed Service Provider

Mit der Entwicklung von "Smaworx" begann Sysback bereits 2011, einen wichtigen Durchbruch in diesem Projekt schaffte die Freigabe der Analyse-Software "Tanly" (Ticketanalyzer) - als benutzerfreundlicher Self-Service aus der Cloud. Nun ist mit "Smaworx" eine marktreife Servicemanagement-Plattform entstanden, die auch erste Ansätze von maschinellem Lernen zeigt.

Lesetipp: Sysback erweitert Service-Portfolio

Dabei legte Sysback großen Wert auf Datensicherheit und Datenschutz. So soll "Smaworx" alle personenbezogenen Daten DSGVO-konform verarbeiten können und laut Sysback ist die Lösung leicht in die IT-Umgebungen der Kunden integrierbar. Danach verknüpft sie alle relevanten Geschäfts- und Funktionsbereiche, ist in der Lage auch komplexe Business-Prozesse "zu verstehen" und schlussendlich auch zu automatisieren.

Das Herzstück von "Smaworx" bildet das Service Management Automation-Modul X ("Smax") von Micro Focus, das typische Prozesse im Rechenzentrum wie Incident Management (Einordung und weitere Behandlung von IT-Problemen) effizient erledigt. Auch alle weiteren anfallenden Aufgaben, etwa das Release-Handling, übernimmt zum größten Teil die Software, die dabei auf eine Wissensdatenbank aus Best Practices zurückgreifen und selbst dazu lernen kann ("Machine Learning"). Das Design der Verwaltungsplattform richtet sich laut Sysback nach neuesten Erkenntnissen aus der Usability-Forschung.

Bericht: Sysback auf der aitomation

So ist auch Alessandro Bello, Leiter des Bereichs Holistische Automation und Mitglied der Geschäftsleitung bei Sysback, von der neuen Lösung hellauf begeistert: "Mit Smaworx stellen wir unseren Kunden eine IT-Service-Management-Software als Service aus der Cloud zur Verfügung. So können wir uns als die deutsche ServiceNow-Alternative positionieren."

Das AnalyseWerkzeug von Smaworx: Welche Vorfälle haben die höchste Dringlichkeitsstufe?
Das AnalyseWerkzeug von Smaworx: Welche Vorfälle haben die höchste Dringlichkeitsstufe?
Foto: Sysback

Sven Erhatic, Bereichsleiter Smaworx bei der Yim GmbH, ergänzt: "Das Tool reduziert die Laufzeit, den Arbeitsaufwand und die Kosten, erleichtert die Governance und ermöglicht ein präzises Reporting. Dank Smaworx behalten die Verantwortlichen den IT-Betrieb besser im Blick."

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Und Manfred Felsberg, Bereichsvorstand Sales und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Sysback AG, ist sich sicher, mit der Deutschen Telekom genau den richtigen Vertriebspartner für Smaworx gewonnen zu haben: "Damit können wir über 60.000 potentielle Kunden adressieren". Aber auch andere Reseller können Smarworx "white labelled" vertreiben. Einzige Voraussetzung: Sie tun es aus der Open Telekom Cloud heraus.