Solar, Pellets, Optimierung und Ausgleichsleistungen

Systeam ist jetzt klimaneutral

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Was andere Firmen erst in Jahren anstreben, hat Distributor Systeam bereits geschafft: Das Unternehmen konnte seine CO2-Emissionen durch vielfältige Maßnahmen kompensieren.

Systeam hat in den vergangenen Jahren mit weitreichenden Investitionen in den Umweltschutz seine CO2-Bilanz erheblich verbessert. Nun hat der Ebensfelder Distributor in Zusammenarbeit mit Kyocera errechnet, dass das Unternehmen nun klimaneutral wirtschaftet.

Die Systeam-Chefs Michael und Volker Mitlacher nehmen von Thomas Kalusa (Kyocera) die Urkunde als klimaneutrales Unternehmen entgegen.
Die Systeam-Chefs Michael und Volker Mitlacher nehmen von Thomas Kalusa (Kyocera) die Urkunde als klimaneutrales Unternehmen entgegen.
Foto: Systeam

Da in der Logistik auch viele Einwegpaletten anfallen, können diese auch als Brennmaterial verwendet werden. Systeam zerkleinert sie zu Hackschnitzeln, die dann im Hackschnitzelkessel verfeuert werden. Mit jährlich rund 680.000 Kilowattstunden thermische Energie spart der Kessel 176,8 Tonnen CO2 ein, die sonst beim Heizen mit Öl entstehen würden.

Eigene Photovoltaikanlage

Im neuen Logistikgebäude wurde eine computergestützte Beleuchtungsanlage installiert. Durch annähernd 100 Sensoren wird genau erfasst, welche Bereiche, zu welcher Zeit wieviel Helligkeit benötigen, die Lichtleistung wird dabei kontinuierlich angepasst, so dass sowohl ergonomische als auch ökologische Bedürfnisse erfüllt werden. Bei einer installierten Lichtleistung von über 50.000 Watt, können so nochmals 63.000 Kilowattstunden jährlich eingespart werden. Das entspricht einer weiteren Ersparnis von 34,65 CO2-Tonnen. Dazu kommt noch die hauseigenen Photovoltaikanlagen, die jährlich etwa 735.000 Kilowattstunden erzeugt. Damit lassen sich nach dem deutschen Energiemix über 400 Tonnen CO2 vermeiden.

Mit der Photovoltaikanlagen erzeugt Systeam die jährlich etwa 735.000 Kilowattstunden Strom
Mit der Photovoltaikanlagen erzeugt Systeam die jährlich etwa 735.000 Kilowattstunden Strom
Foto: Systeam

Allerdings reichen die Vermeidung von 600 Tonnen CO2 noch nicht für eine klimaneutrale Bilanz. Um den Rest auszugleichen, hat man sich bei Systeam dazu entschlossen, in Kooperation mit Kyocera Deutschland Ersatzinvestitionen in Afrika und Indien zu unterstützen. "Wir haben kürzlich Zertifikate aus den Projekten 'GS Kochöfen Tansania' und 'GS Solar Indien' von Fokus Zukunft erworben und damit die eigenen CO2-Emissionen für 2021-2022 ausgeglichen", erklärt Geschäftsführer Volker Mitlacher. So wolle man ein Zeichen setzen. "Mit der Förderung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern können wir nicht nur die Summe unserer CO2-Emissionen ausgleichen, sondern auch direkt mehrfach Gutes tun: Aktiven Klimaschutz leisten und die UN-Nachhaltigkeitsziele unterstützen", freut sich der Systeam-Chef.

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