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Energiespar-CPUs für Server im Vergleich

Test - Xeon L5630 vs. Opteron 4162 EE

Christian Vilsbeck war viele Jahre lang als Senior Editor bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf langjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück.

Xeon-5600-CPUs: Unterschiede nicht nur bei den Kernen

Alle Xeon-5600-Prozessoren sind im 32-nm-Verfahren gefertigt und arbeiten mit Intels Westmere-Architektur. Innerhalb der Serie stuft Intel die CPUs in die drei Kategorien "Advanced", "Standard" und "Low Voltage" ein.

Speicherkonfiguration Registered DIMMs: Bis zu drei Module sind beim xeon 5600 pro Speicher-Channel möglich, allerdings reduziert sich dann die Geschwindigkeit.
Speicherkonfiguration Registered DIMMs: Bis zu drei Module sind beim xeon 5600 pro Speicher-Channel möglich, allerdings reduziert sich dann die Geschwindigkeit.
Foto: Intel

Zu den Advanced-Modellen zählen die Hexa-Core-Prozessoren Xeon X5650 bis X5690 mit Grundtaktfrequenzen von 2,66 bis 3,46 GHz. Zusätzlich gibt es fünf Quad-Core-Varianten Xeon X5647 mit 2,93 GHz bis hin zum Xeon X5687 mit 3,6 GHz Grundtaktfrequenz. Die Advanced-Modelle sind mit TDP-Werten von 95 und 130 Watt spezifiziert. Allen Modellen gemein ist ein 12 MByte fassender L3-Cache, Hyper-Threading sowie die QuickPath-Geschwindigkeit von 6,4 GT/s.

Bei den acht Standard-Modellen Xeon E5603 bis E5649 reicht die Grundtaktfrequenz von 1,60 bis 2,66 GHz. Die E56xx-Modelle gibt es mit vier oder sechs Kernen, mit und ohne Hyper-Threading, QuickPath arbeitet mit 4,8 oder 5,86 GT/s und der L3-Cache ist 4, 8 oder 12 MByte groß. Auch die Turbo-Technologie besitzen nicht alle Modelle. Nur die TDP-Einstufung von 80 Watt ist für alle E-Modelle identisch.

Speicherkonfiguration Registered LV-DIMMs: Alle Xeon-5600-Prozessoren unterstützen alternativ auch Stromsparmodule mit 1,35 V Betriebsspannung.
Speicherkonfiguration Registered LV-DIMMs: Alle Xeon-5600-Prozessoren unterstützen alternativ auch Stromsparmodule mit 1,35 V Betriebsspannung.
Foto: Intel

Bei den fünf Low-Voltage-Varianten Xeon L5609 bis L5640 wird ebenfalls zwischen Quad- und Hexa-Core-Modellen unterschieden. Zwar besitzen alle Stromspar-CPUs einen 12 MByte fassenden Cache, Turbo und Hyper-Threading gibt es wieder nicht bei allen. Und während die Quad-Core-Xeons mit 40 Watt TDP spezifiziert sind, stuft Intel die sechskernigen LV-Xeons mit 60 Watt ein.

Unterschied gibt es innerhalb der Xeon-5600-Familie auch bei den unterstützten Speichergeschwindigkeiten. DDR3-800 und DDR3-1066 können alle Xeons ansteuern, die schnelleren DDR3-1333-Module sind einigen L56xx- und E56xx-CPUs dagegen vorenthalten. Low-Voltage-DIMMs können dafür alle Xeon-5600-Prozessoren alternativ verwenden. Der im Prozessor integrierte Speicher-Controller des Xeon 5600 unterstützt dabei jeweils drei DDR3-Speicher-Channels. Pro Channel sind drei gepufferte oder zwei ungepufferte DIMMs mit oder ohne ECC möglich. Der Controller kann dabei zwei DIMMs pro Channel mit voller Geschwindigkeit ansteuern, beim dritten Riegel wird die Speichergeschwindigkeit reduziert. Welche DIMM-Konfigurationen genau unterstützt werden, sehen Sie auch im Xeon-5600-Datenblatt ab Seite 58.