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Energiespar-CPUs für Server im Vergleich

Test - Xeon L5630 vs. Opteron 4162 EE

Christian Vilsbeck war viele Jahre lang als Senior Editor bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf langjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück.

Analyse: Rechenleistung

Intels Xeon L5360 mit 2,13 GHz Taktfrequenz und vier Kernen hat den Stromsparkonkurrenten AMD Opteron 4162 EE (1,7 GHz / Hexa-Core) in der Rechenleistung überwiegend im Griff. Bei den typischen speicherintensiven Server-Workloads arbeitet Intels Quad-Core-CPU typischerweise zirka 20 bis 24 Prozent schneller. Auf einem Performance-Niveau zum Xeon L5630 ist hier schon eher der Opteron 4170 HE. Der sechskernige Opteron arbeitet mit 2,1 GHz Taktfrequenz bei einer ACP-Einstufung von 50 Watt (Opteron 4162 EE = 32 Watt).

Ein guter Leistungsvergleich der AMD-K10- und Intel-Westmere-Architektur zeigt sich beim Opteron 4122 mit dem Xeon L5630. Beide CPUs besitzen bei vier Kernen und 2,2 GHz (Opteron) beziehungsweise 2,13 GHz Taktfrequenz (Xeon) nahezu identische Grunddaten. Der Xeon L5630 zeigt bei speicherintensiven Workloads jetzt eine zirka 35 bis 42 Prozent höhere Rechenleistung.

Es gibt aber auch Szenarios, bei denen AMD-Prozessoren stets eine sehr gute Performance zeigen. Hierzu zählt die RSA-Verschlüsselung, die wir unter Linux 64 Bit mit openSSL überprüfen. Spezielle, für die CPU-Architekturen optimierte Mathematik-Bibliotheken kommen beim mit gcc kompilierten openSSL-Benchmark nicht zum Einsatz. AMDs Opteron 4162 EE setzt sich jetzt mit 14 und 24 Prozent (Encryption und Decryption) höherem Durchsatz vor den Xeon L5630. Der Intel-Prozessor setzt bei openSSL 0.9.8b allerdings seinen AES-Befehlssatz nicht ein. Mit speziell kompilierten Versionen steigt der Verschlüsselungsdurchsatz um den Faktor 6,6 - das Ergebnis ermittelten wir beim Test des Xeon X5680.