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Energiespar-CPUs für Server im Vergleich

Test - Xeon L5630 vs. Opteron 4162 EE

Christian Vilsbeck war viele Jahre lang als Senior Editor bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf langjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück.

Analyse: Vorteil von LV-DIMMs und reduziertem HT-Speed

Die Energiewerte beim Xeon L5630 und den Opteron-4100-Modellen wurden mit Low-Voltage-DDR3-1333-DIMMs ermittelt. Tauscht man beim Xeon-L5630-Server die sechs 4-GByte-LV-DIMMs (1,35 V) gegen normale Registered DIMMs (1,5 V) aus, so sinkt die Energieeffizienz von 1287 auf 1153 ssj_ops/watt um 10,4 Prozent. Beim Opteron 4162 EE reduziert sich die Energieeffizienz beim Tausch der Module um 11,5 Prozent auf 1314 ssj_ops/watt.

Während der Asus-Server mit den zwei Xeon L5630 im Leerlauf mit beiden DIMM-Varianten mit 88 beziehungsweise 91 Watt ähnlich viel Energie benötigt, ist die Differenz unter Volllast deutlich: 179 Watt mit LV-DIMMs und 202 Watt mit normalen DIMMs.

Stromsparspeicher: Oben im Bild ist das LV-DIMM, unten sehen Sie ein normales Registered DIMM. Das LV-DIMM wird mit 1,35 statt 1,5 V Spannung betrieben.
Stromsparspeicher: Oben im Bild ist das LV-DIMM, unten sehen Sie ein normales Registered DIMM. Das LV-DIMM wird mit 1,35 statt 1,5 V Spannung betrieben.

Beim Tyan-Server mit den zwei Opteron 4162 EE zeigt sich ein ähnlicher Effekt: Im Leerlauf braucht das System mit beiden DIMM-Varianten bei 70 beziehungsweise 71 Watt ähnlich viel Energie. Unter Volllast machen sich LV-DIMMs mit 129 statt 146 Watt schon deutlicher bemerkbar. Beim Xeon-Server ist der Unterschied größer, weil statt vier insgesamt sechs DIMMs (pro CPU drei Module) verbaut sind.