Web Threats

Trend Micro: 57 Prozent aller deutschen PCs infiziert

19.10.2007
Laut einer aktuellen Analyse von Trend Micro sind derzeit 57 Prozent aller deutschen PCs mit so genannten Web Threats infiziert. Zu diesen digitalen Schädlingen gehören Viren, Würmer und sonstige Malware.
Trend Micros Marketing Manager Josef Vistola erzählt, welche Gefahren aktuell im Internet lauern.
Trend Micros Marketing Manager Josef Vistola erzählt, welche Gefahren aktuell im Internet lauern.

Laut einer aktuellen Analyse von Trend Micro sind derzeit 57 Prozent aller deutschen PCs mit so genannten Web Threats infiziert. Zu diesen digitalen Schädlingen gehören Viren, Würmer und sonstige Malware.

Diese bedrohliche Sicherheitslage hat Trend Micro mittels der eigenen Service "HouseCall" fest gestellt. Mit diesem kostenlosen Online-Scan können Anwender ihre Systeme auf Infektionen überprüfen. Gleichzeitig liefert HouseCall Trend Micro eine wertvolle Datenbasis für die Analyse der aktuellen Bedrohungslage.

Aus den Scans der 95.000 PC-Systemen in Deutschland im ersten Halbjahr 2007 ergibt sich folgendes Bild: Auf rund 41 Prozent aller PCs wurde so genannte Grayware gefunden. Dies ist ein Variante von Software zum aggressivem Internet-Marketing, deren Verbreitung eindeutig finanziell motiviert ist.

Dazu zählt auch die unerwünschte Werbesoftware Adware, die auf fast einem Fünftel der von Trend Micro untersuchten PCs zu finden war (24,6 Prozent). Aber auch Trackware, Browser-Helper und -Hijacker, fanden sich auf den infizierten Systemen. Bei Trackware handelt es sich um ausführbare Programme, die das Verhalten von Anwendern verfolgen und ausspionieren, um gezielte Werbe- und Promotion-Inhalte an den User zu richten. Browser-Helper sind Software-Komponenten, die im Webbrowser Plug-ins einfügen, die dort ursprünglich nicht enthalten sind.

Eine Änderung der Browser-Einstellungen sowie die Umleitung einer Anfrage auf unerwünschte Websites wird durch so genannte Browser-Hijacker hervorgerufen. Weitere 27,5 Prozent der von Trend Micro gescannten PCs wiesen sogar eine Infektion mit Crimeware auf. Mit 17,2 Prozent dominierten hier vor allem Hacker-Werkzeuge, gefolgt von Freeloadern, Dialern und Keyloggern.