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29.05.2018 - 

Die CP-Querschläger - Kolumne

UCC – wenn man es denn braucht

ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil von ChannelPartner. Regelmäßig berichtet unser Autor über das, was einem kleinen Reseller in der großen ITK-Landschaft widerfährt. Manchmal überspitzt, aber immer auf den Punkt gebracht. Der Querschläger lebt und arbeitet als Fachhändler in Rheinland-Pfalz.
Der CP-Querschläger warnt mal wieder vor den Gefahren, die von UCC ausgehen. Er wägt ab, ob eine UCC-Lösung aus der Cloud immer passt.

Im Unternehmen will heutzutage jeder jeden immer und überall erreichen können. Auf sämtlichen Geräten sollen Mails, Nachrichten oder Betriebszustände angezeigt, bearbeitet und die Ergebnisse sofort und für alle zur Verfügung stehen.

Per Video und via Smartphone parlieren, über WLAN und Gruppenchat in Echtzeit konferieren sowie produktiv zusammenarbeiten - das ist UCC.
Per Video und via Smartphone parlieren, über WLAN und Gruppenchat in Echtzeit konferieren sowie produktiv zusammenarbeiten - das ist UCC.
Foto: Vladgrin - shutterstock.com

Dazu kommen die oft unausgesprochenen Wünsche nach Kontrolle der Mitarbeiter und deren Konversationsverhalten. Wo früher eine ISDN-Anlage stand, muss heute VoIP für eine vereinheitlichte Kommunikation sorgen. Waren es vor ein paar Jahren nur Gespräche oder Dokumente per Fax, soll nach PR-Angaben auch per Video und via Smartphone parliert sowie über WLAN und Gruppenchat in Echtzeit konferiert und weitergebildet werden.

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Ergo muss eine UCC-Lösung her, um die erwünschte Konvergenz in der Kommunikation aller beteiligten Geräte zu erreichen. Ob Cloud-Lösung oder nicht, hängt meist von der Beratungsqualität des IT-Partners und der Expertise der IT-Verantwortlichen ab.

Während Anbieter mit Partner-Status bei Cloud-Providern gerne mit Leasing-Vertrag für die Hardware und Cloud-Abonnement für die einzelnen Software-Lösungen vorstellig werden, bieten Vertragspartner von Hardware-Herstellern lieber Kauf-Lösungen an, die vor Ort von eigenem Personal eingesetzt und verwaltet werden.

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Ein weiteres Kriterium ist die lokale Anbindung. Je mehr Cloud, desto höher das Datenvolumen und damit die benötigte Geschwindigkeit. Dort wo es schnelles Internet gibt, klappt das auch - ansonsten eben nicht. Und was sich viele Lobbyisten und Marketer nun überhaupt nicht vorstellen können:

Es gibt auch Wirtschaft außerhalb der Ballungszentren. Handwerksbetriebe, Dienstleister und selbst mittelständische Betriebe müssen sich in Industriegebieten außerhalb der von Glasfaser durchzogenen CashCow-Areas digital durchschlagen. Dort wäre man zufrieden, wenn man die seit Jahren versprochenen und bezahlten 16 MBit/s tatsächlich auch bekäme - und der Rest so bliebe wie es ist.

Mein Fazit: UCC zentralisiert, kontrolliert, steuert und verwaltet die Kommunikation. Entscheidend ist, ob es sich für den Betrieb tatsächlich rentiert.

Bis demnächst, Euer Querschläger!

Der ChannelPartner-Autor "Querschläger" ist ein Fachhändler aus Rheinland-Pfalz. Alle Kommentare des CP-"Querschlägers" finden Sie hier, in dem "Querschläger"-Archiv. (rw)