Ungerechte Open-Source-Rechnung: Nur die Großen können wirklich sparen

12.05.2003
Von der Open-Source-Welle können viele Unternehmen profitieren. Umfangreiche Kosteneinsparungen sind allerdings nur für große Betriebe realisierbar. Vor allem bei den Büroanwendungen lassen sich die Kosten senken.In einem Millionen-Euro-Budget bringt Open Office statt MS Office schon 20 Prozent Kostenvorteil. Fast 30 Prozent können Großunternehmen im Server-Bereich durch Umstieg von Windows auf Linux sparen. Auch proprietäre Datenbanksoftware und Content Management Systeme können durch Open-Source-Software ersetzt werden, so werden die Kosten um bis zu 25 Prozent reduziert. Zu diesen Ergebnissen kommen die Marktforscher von Soreon Research aufgrund einer Befragung von 50 deutschen Unternehmen zu ihren Aufwendungen im Bereich Software.In der Soreon-Modellrechnung über drei Jahre spart ein Großunternehmen mit 2.000 Arbeitsplätzen im Ergebnis bei den Büroanwendungen 525.000 Euro, bei den Servern sind immerhin noch 57.000 Euro, beim CMS 32.000 Euro und bei der Datenbank 21.000 Euro. Die Einsparungen beruhen größtenteils auf dem Wegfall teurer Lizenzkosten. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren hingegen nach Ansicht der Analysten nur wenig von Open Source. Ein Betrieb mit zehn Arbeitsplätzen hat nur magere zwei Prozent Kostenvorteile. Ein Unternehmen mit 100 Arbeitsplätzen kommt gerade einmal auf sechs Prozent (Server) beziehungsweise sieben Prozent (Büroanwendungen). Der Grund hierfür liegt laut Soreon im mangelnden hausinternen Know-how für Open-Source-Produkte.(go)

Von der Open-Source-Welle können viele Unternehmen profitieren. Umfangreiche Kosteneinsparungen sind allerdings nur für große Betriebe realisierbar. Vor allem bei den Büroanwendungen lassen sich die Kosten senken.In einem Millionen-Euro-Budget bringt Open Office statt MS Office schon 20 Prozent Kostenvorteil. Fast 30 Prozent können Großunternehmen im Server-Bereich durch Umstieg von Windows auf Linux sparen. Auch proprietäre Datenbanksoftware und Content Management Systeme können durch Open-Source-Software ersetzt werden, so werden die Kosten um bis zu 25 Prozent reduziert. Zu diesen Ergebnissen kommen die Marktforscher von Soreon Research aufgrund einer Befragung von 50 deutschen Unternehmen zu ihren Aufwendungen im Bereich Software.In der Soreon-Modellrechnung über drei Jahre spart ein Großunternehmen mit 2.000 Arbeitsplätzen im Ergebnis bei den Büroanwendungen 525.000 Euro, bei den Servern sind immerhin noch 57.000 Euro, beim CMS 32.000 Euro und bei der Datenbank 21.000 Euro. Die Einsparungen beruhen größtenteils auf dem Wegfall teurer Lizenzkosten. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren hingegen nach Ansicht der Analysten nur wenig von Open Source. Ein Betrieb mit zehn Arbeitsplätzen hat nur magere zwei Prozent Kostenvorteile. Ein Unternehmen mit 100 Arbeitsplätzen kommt gerade einmal auf sechs Prozent (Server) beziehungsweise sieben Prozent (Büroanwendungen). Der Grund hierfür liegt laut Soreon im mangelnden hausinternen Know-how für Open-Source-Produkte.(go)

Zur Startseite