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Gartner Energieeffizienz

Unternehmen halten an Green IT fest

Jan-Bernd Meyer betreute als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" war Meyer zuständig. Inhaltlich betreute er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.

Green IT hat in Firmen große Bedeutung

Eine interessante Feststellung machte Gartner, als es fragte, wie Unternehmen zum Thema Ökologie stehen und welche Bedeutung Green IT für die Geschäftsstrategie von Firmen hat. In den USA und in Europa antworteten jeweils 38 Prozent, die Umweltthematik sehe man für die eigene Geschäftsstrategie als wichtig an. Folgerichtig beeinflusse der Öko-Aspekt die Geschäftspläne, Überlegungen zu Produkten und zu Dienstleistungen wie auch zur Ausgestaltung von Lieferketten ganz erheblich. Nur wenige (USA = fünf Prozent, Europa zwölf Prozent) meinen, dass Umweltaspekte für ihre Projekte und Strategien wenig Bedeutung besitzen.

Gretchenfrage:Öko-Bewusstsein von Firmen

Ein Drittel aller von Gartner befragten Unternehmen in den USA (33 Prozent) und in Europa (32 Prozent) besitzen schon einen ganzheitlichen Öko-Ansatz.
Ein Drittel aller von Gartner befragten Unternehmen in den USA (33 Prozent) und in Europa (32 Prozent) besitzen schon einen ganzheitlichen Öko-Ansatz.

Die Analysten erfragten dann noch genauer von den Unternehmen, wie es um deren ökologisches Bewusstsein bestellt sei. Sie wollten wissen, wie weit deren ökologisches Engagement geht und inwieweit ihre Green-IT-Konzepte umfassendere Überlegungen zur Umweltthematik berücksichtigen. Nicht ganz überraschend denken 60 Prozent der US- und 43 Prozent der europäischen Firmen bei ihrer Strategieentwicklung ganz konventionell an betriebswirtschaftliche Aspekte wie Kostenreduzierungspotenziale oder daran, wie Hemmnisse bei der Entfaltung des Geschäftsmodells beseitigt werden können. Wenn sich bei solcherlei Überlegungen als Seitenaspekt auch Öko-Effekte ergeben, betrachten Firmen dies als Mitnahmebonus. Hier sind Umweltüberlegungen nicht der Treiber für Entscheidungen.

Das klingt enttäuschender als es ist. Gartner hat nämlich bei dieser Fragestellung auch herausgefunden, dass immerhin jedes dritte Unternehmen in den USA und in Europa seine strategischen Geschäftsmodellüberlegungen an einer ganzheitlichen Sicht ausrichtet. 33 Prozent (USA) respektive 32 Prozent (Europa) der Unternehmen denken nicht nur über die Energieeffizienz im eigenen Unternehmen nach. Vielmehr machen sie sich etwa auch darüber Gedanken, wie sich die Produktion von Produkten, die die Unternehmen kaufen, auf die Umweltbelastung auswirkt. Sie denken auch an die potenziell umweltgefährdenden Materialien, die in Produkten verbaut werden. Diese Unternehmen planen beim Thema Green IT nicht selektiv, sondern sie legen Wert auf eine fundamentale, nachhaltige Wirkung ihrer Geschäftspolitik auf die Umwelt (siehe Grafik).

Auf Seite drei erfahren Sie, wieviel IT-Verantwortliche mit guten Öko-Konzepten sparen können.