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Umfrage des eco-Verbands

Unternehmen setzten EU-Datenschutzvorgabe nur halbherzig um

18.04.2018
Unternehmen in Deutschland sind laut einer Umfrage des Internet-Verbands eco vielfach nur sehr unzureichend auf die neue EU-Datenschutzgrundverordnung vorbereitet. Das Thema gehört spätestens jetzt in der Agenda ganz nach oben.
Bis zum in Kraft treten der DSGVO am 25. Mai verbleibt nicht mehr viel Zeit.
Bis zum in Kraft treten der DSGVO am 25. Mai verbleibt nicht mehr viel Zeit.
Foto: Wetzkaz Graphics - shutterstock.com

Lediglich 13 Prozent sehen sich dabei selbst rechtlich auf der sicheren Seite, teilte der eco1 am Donnerstag mit. Erst sechs Prozent der Unternehmen haben demnach bislang die dann vorgeschriebene Prozessdokumentation für mehr Transparenz implementiert. Verfahren zur Auskunftserteilung, Löschung und Berichtigung von Daten müssten noch 30 Prozent der Firmen einrichten.

Unternehmensprozesse müssen noch angepasst werden

Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) tritt mit einer Fülle neuer Vorschriften für den Daten- und Verbraucherschutz offiziell am 25. Mai in Kraft. Dann gelten auch neue Regeln für das E-Mail-Marketing. Wer Werbemails verschicken will, muss dann eine nachweisbare Einwilligung jedes einzelnen Adressaten vorweisen können. Lediglich 10 Prozent der Unternehmen haben laut Umfrage ihre Prozesse aber erst entsprechend angepasst, 56 Prozent sind aktuell noch damit beschäftigt. Die Entscheider in den Betrieben sollten sich den Herausforderungen jetzt stellen, rät Torsten Schwarz vom eco Verband.

Offenbar hätten viele Unternehmen die Vorgaben der DSGVO bislang "erst halbherzig umgesetzt", sagt Schwarz. "Angesichts der kurzen Zeit, die bis zum 25. Mai noch verbleibt, gehört das Thema in der Agenda nun ganz nach oben." Bis zum Stichtag gebe es noch viel zu tun. Die DSGVO sieht auch Bußgelder vor, die eine Summe in Höhe von bis zu vier Prozent des Vorjahres-Umsatzes erreichen können. Die Höchstsumme wird aber nur bei gravierenden Verstößen fällig.

1Der eco befragte für die Ergebnisse gemeinsam mit der Absolit Consulting rund 600 Marketing-Entscheider. Die Ergebnisse sind laut eco repräsentativ für größere Unternehmen in Deutschland.

 

Wolfgang Porcher

Da ist niemand halbherzig, denn da kann nur jeder mit dem Kopfschütteln, der ein bisschen Verstand hat.
Die Verordnung ist weder exact für jeden Betrieb (Branche + Grösse) definiert - so gehört sich das - und hat auch von Industrie und Handelskamme rund HAndwerkskammer bereit gestellt zu werden - die verdienen ja ungefragt jeders Jahr genug an einem Unternehmen durch Zwangsmitgliedschaft.
Eine globale Verordnung, als wenn jeder ein Weltunternehmen hat. Völlig hirnlos sind da Theoretiker zur Werke gegangen. Nach dem Motto, jetzt gib mal auf Grund der Paragraphenllste, die wir wie ein Gummiband dehnbar ausgelegt haben so um die 10.000 € aus für Beratung und Klugscheisserei von Referenten, die nach dem Vortrag mit Beraterverträgen sich aufdrängen.

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