Portfolio, Vertragsmodelle und Channelkonzepte

Update - B2B App-Store Angebote im Vergleich

Regina Böckle durchforstet den Markt nach Themen, die für Systemhäuser und Service Provider relevant sind - oder es werden könnten - und entwickelt dazu passende Event-Formate.
Foto: Telekom

Telekom Business Marketplace


Zielkunden des Business Marketplace: Kleine und mittelständische Unternehmen (bis max. 500 Beschäftigte) Portfolio: SaaS-Lösungen für: Sales & Marketing, CRM und Kundenmanagement, Finanzen und Buchhaltung, Personalmanagement, ERP und Logistik, Kommunikation und Zusammenarbeit, Analytics und Business Intelligence, Office und Administration, Antivirus und Sicherheit, Online-Speicher und Backup. Aktuell insgesamt 44 Applikationen verfügbar.
Abrechnungsmodelle:

  • Alle Anwendungen können 30 Tage lang kostenlos getestet werden

  • Reguläre Vertragslaufzeiten: 1, 12 oder 24 Monate

  • Telekom-Kunden zahlen über ihre monatliche (Festnetz-) Telefonrechnung.

  • Bei Zahlung per ClickandBuy, Kreditkarte oder Paypal erhält der Kunde eine Rechnung pro Abrechnungsperiode für jede gebuchte Applikation.

  • Seit Mitte November 2013 wird auch das Lastschriftverfahren angeboten.

Wechsel des Anbieters: In der Regel verfügt die Applikation selbst über eine Exportfunktionalität. Daneben gilt allgemein Folgendes: Nach Vertragsbeendigung bezüglich einer Applikation wird diese grundsätzlich für einen begrenzten Zeitraum, in der Regel 30 Tage, in den "Suspend Mode" gesetzt. In diesem Zeitraum ist die Applikation für den Kunden nicht mehr nutzbar, die Daten werden aber weiter vorgehalten. Sofern der Kunde dies wünscht, etwa wenn keine entsprechende Exportfunktionalität besteht, können innerhalb dieses Zeitraums die Daten in einem üblichen Format dem Kunden gegen Kostenerstattung zur Verfügung gestellt werden.

Betreiber des Stores: Telekom. Genutzt werden die Rechenzentren (RZ) von T-Systems in Deutschland, ab 2014 auch das RZ in Biere, Sachsen-Anhalt.

Vertriebsstrategie: Direkt und über Handelspartner der Telekom Deutschland. Keine Regelungen zur Abgrenzung zwischen Direkt- und Channelgeschäft.

Wer schließt die Endkunden-Verträge und stellt die Rechnung?´Die Deutsche Telekom als Betreiber der Plattform.

Anzahl Partner hierzulande: Aktuell 22 ISV-Partner für den Marketplace.

Partnerprogramm: Details dazu unter: https://portal.telekomcloud.com/informationen/fuer-partner/ und https://portal.telekomcloud.com/informationen/fuer-partner/easy-to-partner-programm/

Besonderheiten: Tools zur SaaSifizierung stehen für Partner kostenlos bereit

Voraussetzung für ISV-Partnerschaft: Ist im "Easy-to-Partner-Programm" geregelt.

  • Jede Applikation auf dem Business Marketplace muss einen Aufnahmeprozess mit 5 Stufen durchlaufen

  1. Identifikation und Abstimmung

  2. Machbarkeitsprüfung

  3. Kommerzielle Vereinbarung

  4. Integration

  5. Go-Live

  • Der On-Boarding-Prozess sieht 6 Wochen vor, bis ein Partner und seine Applikation auf dem Business Marketplace verfügbar sind.

  • Keine Einstellgebühren

Umsatzbeteiligung: Umsatzbeteiligungsmodell mit individuell verhandelten Konditionen. Partner erhalten eine automatisierte Ausschüttung ihrer Anteile auf Basis der von ihnen verkauften Applikationen auf monatlicher Basis.

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