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Bionics

US-Firma implantiert Chips in ihre Mitarbeiter

Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.
Eine US-Firma implantiert Mikrochips in die Hände ihrer Mitarbeiter. Und verspricht: Keiner wird ausspioniert.
Der Mikrochip hat die Größe eines Reiskorns.
Der Mikrochip hat die Größe eines Reiskorns.
Foto: KSTP

Eine US-Firma in Wisconsin hat angekündigt, als erstes Unternehmen in den USA Mikrochip-Implantate für ihre Mitarbeiter einführen zu wollen. Das kündigte Todd Westby, der Chef des Software-Unternehmens Three Square Market, in einem Interview mit dem TV-Lokalsender KSTP (siehe Video weiter unten in diesem Beitrag).

Das Unternehmen entwickelt Software für Verkaufsautomaten in Pausenräumen. Der 300 US-Dollar teure Chip besitzt ungefähr die Größe eines Reiskorns und soll zwischen Daumen und Zeigefinger der Mitarbeiter unter die Haut implantiert werden. „Es ist die große nächste Sache, die passieren wird, und wir wollen ein Teil davon sein“, sagte Westby in dem Interview.

Über den Chip sollen die Mitarbeiter besonders bequem an den Verkaufsautomaten des Unternehmens einkaufen können. Statt mit Bargeld, einer Kreditkarte oder einem Smartphone sollen sie einfach nur die Hand vor den Scanner am Automaten halten müssen, um das gewünschte Produkt zu bezahlen.

Der Mikrochip soll ab dieser Woche zunächst bei 50 Mitarbeitern implantiert werden. Diese benötigen dann künftig auch keine Zugangskarten für die Türen innerhalb des Gebäudes des Unternehmens und können sich auch per Hand an ihren Computern einloggen.

Durch den Chip könnte auch der Standort der Mitarbeiter via GPS ermittelt werden. Der Chef des Unternehmens verspricht, dass keinerlei Ortsdaten der Mitarbeiter ermittelt und aufgezeichnet werden. Außerdem betont er, dass alle Daten verschlüsselt übertragen werden. Die Mitarbeiter seien begeistert von den Mikrochips, allerdings werde keiner gezwungen sich einen implantiert zu lassen. (PC-Welt)