Converged Infrastructure

VCE, HP, Hitachi und Cisco dominieren den CI-Markt

Bernd Reder ist freier Journalist mit den Schwerpunkten Netzwerke, IT und Telekommunikation in München.

IBM PureFlex System

IBM hat Hardware aus dem eigenen Haus zu drei PureFlex-Varianten kombiniert: Express, Standard und Enterprise. Als Server kommen Systeme mit den IBM-eigenen Power-Prozessoren oder x86-CPUs zum Einsatz. Sie lassen sich unter den Betriebssystemen Windows, IBM-AIX oder Linux betreiben. Auch in Sachen Storage setzt IBM auf ein hauseigenes Produkt: Storewize V7000 mit einer Speicher-Virtualisierung auf Basis des IBM-SAN-Volume-Controllers (SVC). Je nach PureFlex-Version stehen Switches mit bis zu 10 GBit/s sowie Fibre-Channel- und Fibre-Channel-over-Ethernet-Systeme (FCoE) zur Auswahl. Verwaltet werden alle Komponenten über ein einheitliches Managementsystem - den Flex System Manager (FSM).

IBMs PureFlex System ist vor allem für den Aufbau von Cloud-Infrastrukturen wie Private Clouds innerhalb eines Unternehmens ausgelegt.
IBMs PureFlex System ist vor allem für den Aufbau von Cloud-Infrastrukturen wie Private Clouds innerhalb eines Unternehmens ausgelegt.
Foto: IBM

Mit PureFlex System lassen sich vor allem Cloud-basierte Infrastructure-as-a-Service-Umgebungen (IaaS) aufbauen. Das kann beispielsweise eine firmeninterne Private Cloud sein. Für die Virtualisierung sind Standardlösungen wie VMware und Microsoft Hyper-V zuständig, außerdem IBMs PowerVM. Interessenten sollten bei PureFlex allerdings berücksichtigen, dass sich IBM derzeit strategisch neu ausrichtet. So hat der Konzern das Geschäft mit x86-Servern an Lenovo verkauft. Auch die Software-Defined-Networking-Sparte soll zur Disposition stehen. Ob weitere Unternehmensbereiche abgegeben werden, eventuell auch das Geschäft mit PureFlex-System-Produkten, ist derzeit noch nicht absehbar.

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