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Umfrage von G Data

Verbreitete Skepsis gegenüber dem Smart Home



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Laut einer Befragung von G Data setzen die Deutschen weiterhin lieber auf den PC, in den sie mehr Vertrauen haben als in das Smart Home.

Die Verheißungen der Hersteller klingen verlockend. Kühlschränke, die selbstständig Milch nachbestellen. Heizungen, die automatisch anspringen, wenn das Smartphone des Bewohners in die Nähe der Wohnung kommt. Fitness-Tracker, die für mehr Gesundheit sorgen, und digitale Sprachassistenten, die dem Nutzer jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Dieses und vieles mehr versprechen die Befürworter der neuen digitalen Welt. Die Deutschen lässt dies jedoch laut einer repräsentativen Befragung von G Data bislang weitgehend kalt.

Zugang zum Smart Home: Die Deutschen bleiben skeptisch.
Zugang zum Smart Home: Die Deutschen bleiben skeptisch.
Foto: Sensay - shutterstock.com

Berichte über Datenlecks und andere Sicherheitsvorfälle mit den smarten Helfern sorgen nach Angaben des Sicherheitsspezialisten für Verunsicherung bei den Verbrauchern, wenn es um das Thema Smart Home geht. Beim PC sei das nicht so. Ihm schenken laut G Data immer noch sechs von zehn der etwa 1.000 Befragten ihr Vertrauen, gefolgt von Smartphone und Tablet.

Smart-Home-Umfrage von G Data: Fast 60 Prozent der Befragten halten Smart-Home-Geräte für unsicher.
Smart-Home-Umfrage von G Data: Fast 60 Prozent der Befragten halten Smart-Home-Geräte für unsicher.
Foto: G Data

73 Prozent schätzen den Computer zudem als das Gerät ein, mit dem sie am wenigsten Sorgen vor Cyber-Kriminalität haben müssen - gefolgt von Tablet (62 Prozent) und Smartphone (60 Prozent). Smart Speaker seien in der Wahrnehmung der Befragten am unsichersten, gefolgt von Devices für das Smart Home.

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Diese Geräte lassen sich auch nicht mit Security-Software weiter absichern. Potentielle Risiken und Sicherheitsaspekte würden bei der Entwicklung oft nicht hinreichend berücksichtigt, kritisiert G Data. Das verstärke das Unischerheitsgefühl der Deutschen.

Gemischte Bilanz für die DGSVO

Eine weitere Frage beschäftigte sich mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union. 62 Prozent der Teilnehmer gaben an, nicht zu glauben, dass Firmen seit dem Inkrafttreten der EU-DSGVO verantwortungsvoller mit ihren persönlichen Daten umgehen. G Data will hier nach eigenen Angaben mit der Kampagne "Meine Daten bleiben in Deutschland" ein Zeichen für den sicheren und vertraulichen Umgang mit persönlichen Informationen setzen.