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09.01.2018 - 

Channel Director Thomas Feil

Veritas möchte als starke Marke wahrgenommen werden

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, Security und IoT. Außerdem ist er im Event-Geschäft tätig.
Seit 100 Tagen agiert bereits Thomas Feil als Channel Director bei Veritas. Und der Manager zeigte sich im Gespräch mit ChannelPartner voller Elan.

Knapp zwei Jahre ist es her, da Veritas sich endgültig von Symantec getrennt hatte, und nun verstärkt der wieder selbständig agierende Backup-Anbieter seine Channel-Aktivitäten. Mit der Berufung von Thomas Feil zum Channel Director (ChannelPartner berichtete) hat der Hersteller schon mal ein Zeichen gesetzt. Nun sollen die bestehenden Veritas-Partner wieder mehr Umsatz mit Lösungen des Anbieters erzielen, aber auch die Akquise von neuen Resellern steht im Fokus des neuen Channel Directors.

Etwa 60 Partner verkaufen bereits die komplexen Veritas-Lösungen jenseits des "Butter-und-Brot"-Produktes "Backup Exec". Letzteres wird vorwiegend über die Distribution vertrieben, in Deutschland agieren Ingram Micro, Tech Data und TIM als Großhändler für Veritas und bedienen über diese Schiene mehr als 1.000 Veritas-Reseller.

Thomas Feil, Channel Director Zentraleuropa bei Veritas: "Wir leben im Zeitalter der Multicloud!"
Thomas Feil, Channel Director Zentraleuropa bei Veritas: "Wir leben im Zeitalter der Multicloud!"

Doch es gibt eben auch die "neue" Veritas, wie Feil im Gespräch mit ChannelPartner betont: "Unsere Challenge besteht nun darin, dies den Partnern zu vermitteln!" In der Tat , Veritas hat weit mehr anzubieten als nur "Backup Exec". Das Unternehmen betrachtet sich selbst als den "Anbieter für Datenmanagement in der Multi-Cloud". Das gesamte Portfolio ist auf vier Bereiche verteilt: Backup und Wiederherstellung, Information Governance, Business Continuity sowie Speicher-Management.

"Backup Exec" und "Net Backup" fallen in die erste Produktkategorie, im Segment "Information Governance" finden sich Lösungen wie "Information Map", "Data Insight", "eDiscovery" und "Enterprise Vault". Diese helfen dem Systemadministrator herauszufinden, wo sich welche Daten tatsächlich physisch befinden: im Unternehmensnetzwerk oder in der Cloud, auf Festplatten oder verteilt auf unterschiedlichen Medien. Zur "Information Map" liefert Veritas auch einen SDK (Software Development Kit) aus. Mit dessen Hilfe können Systemintegratoren kundenspezifische Storage-Erweiterungen entwickeln.

Lesetipp: Die "neue" Veritas geht an den Start

DSGVO wirft ihre Schatten voraus

Die als Software oder Appliance verfügbare "eDiscovery"-Plattform hilft beim Auffinden von personenbezogenen Daten. Und diese Aufgabe wird um Zuge der Durchsetzung der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 immer dringender. Denn es geht nicht nur darum, die sensiblen Datensätze schnell zu lokalisieren, sondern auch darum diese Informationen zu bewerten, etwa im Hinblick darauf, was offengelegt und was rechtmäßig zurückgehalten werden darf. Denn ab dem 25. Mai 2018 erhalten Einzelpersonen das Recht, Auskunft von einer Organisation darüber zu verlangen, welche persönlichen Daten gespeichert sind, für welchen Zweck sie erhoben und an wen sie weitergegeben werden. Solche Anfragen, im Fachjargon Subject Access Requests (SAR) genannt, müssen dann zeitnah beantwortet werden.

Genau zu diesem Zweck hat Veritas Anfang Dezember 2017 einige Erweiterungen in die "eDiscovery"-Plattform eingefügt. Die neuen Funktionen für Datenklassifizierung helfen Unternehmen, die oben beschriebenen Anfragen zu bewältigen. Technisch betrachtet wurde die "Veritas Classification Engine" komplett in die "eDiscovery"-Plattform integriert. Diese Engine informiert den Datenschutzbeauftragten über nicht-DSGVO-konforme Datensätzen, und das unabhängig davon, wo sie sich (physisch) befinden: im eigene Rechenzentrum oder in der Cloud.

Mit der neuen "eDiscovery"-Plattform lassen sich Daten schneller scannen und mit einem bereits definierten Satz von Klassifizierungsmerkmalen kennzeichnen. So werden kritische Daten rascher als solche identifiziert und isoliert.

Lesetipp: Ergebnisse einer Umfrage zur DSGVO

Storage-Lösungen für SMBs, den Mittelstand und für Enterprise-Kunden

Ohne auf das gesamte Portfolio von Veritas einzugehen lässt sich feststellen, dass der Anbieter Data-Management-Lösungen für jede Klientel vorhält: Backup Exec für Kunden mit bis zu 100 IT-Arbeitsplätzen, die Net Backup-Appliances für den gehobenen Mittelstand sowie die "360 Data Management Suite" für Konzerne. Jetzt gilt es nur noch, die richtigen Partner zu finden, die diese vielfältig einsetzbaren Lösungen an den Mann bringen.

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Channel meets Cloud, 22. Februar 2018

Systemhäuser müssen Cloud-fähig werden, um ihren Kunden die passenden Lösungen anzubieten. Auf dem Channel meets Cloud-Kongress am 22. Februar 2018 in München zeigen Service Provider, wie das Cloud- und Managed-Service-Geschäft gelingt.
Rechtsseminar zur DSGVO