All for One steigert Cloud-Umsätze

Verkauf von Softwarelizenzen geht zurück

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
Die All for One Group AG hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Umsatzplus von acht Prozent abgeschlossen.
All for Ones Finanzchef Stefan Land: " "2018/2019 war für uns ein wichtiges Übergangsjahr."
All for Ones Finanzchef Stefan Land: " "2018/2019 war für uns ein wichtiges Übergangsjahr."
Foto: All for One Group AG

Im dem Zeitraum vom 1. Oktober 2018 bis zum 30. September 2019 hat All for One Group AG einen Umsatz von 359,2 Millionen Euro erzielt, das sind acht Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei sind die einmalig erzielten Erlöse aus dem Verkauf von Softwarelizenzen gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent auf 41,4 Millionen Euro zurückgegangen.

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Das konnte das Systemhaus aber mehr als kompensieren - mit den Cloud Services- und Support-Umsätzen, die um 19 Prozent auf 70,6 Millionen Euro gestiegen sind. Zudem konnte die All for One AG ihre Software-Support-Umsätze um neun Prozent auf 104,1 Millionen Euro erhöhen. Bei Consulting und Services gelang dem Systemhaus ein Anstieg um sieben Prozent auf 143,1 Millionen Euro.

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Besonders großen Wert legt All for One auf die sogenannten wiederkehrenden Erlöse. Deren Anteil am Gesamtumsatz erhöhte sich von 47 auf 49 Prozent. Mit ERP-Software von SAP und den Collaborationslösungen von Microsoft setzte das Systemhaus im abgelaufenen Geschäftsjahr 302,6 Millionen Euro um, das ist ein plus von sieben Prozent. Dieses Kerngeschäft trägt damit mit über 84 Prozent zu den Gesamterlösen bei.

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Das Ergebnis nach Steuern ist auf 10,2 Millionen Euro um ein Viertel zurückgegangen. Gründe: Sonderkosten der Strategieoffensive 2022 und die Berechnung des EBITs nach IFRS 9 und IFRS 15. All for Ones Finanzchef Stefan Land kommentiert diese Zahlen: "2018/2019 war für uns ein wichtiges Übergangsjahr. Die Initialisierung unserer Strategieoffensive 2022 ist erfolgreich und planmäßig abgeschlossen. Unsere Kunden spiegeln uns wider, dass wir in die richtigen Themen investieren. Trotz konjunktureller Eintrübung konnten wir unsere Umsatzprognose übertreffen.

Unter anderem haben wir vermehrt in unsere Kunden investiert und Transformationsprojekte auch dann realisiert, wenn eigene Ressourcen im Strategieprozess gebunden waren, so dass - zu Lasten der Marge - verstärkt externe Consultants aus unserem Partnernetzwerk zum Einsatz kamen. Entlang unserer Strategieoffensive 2022 wollen wir im kommenden Geschäftsjahr den Fokus verstärkt auf die Trendwende bei der Margenentwicklung legen. So rechnen wir 2019/2020 mit Umsätzen zwischen 375 und 385 Millionen Euro sowie mit einem EBIT im Bereich von 20 bis 22 Millionen Euro. Größtes Risiko bleibt die konjunkturelle Entwicklung. An unseren Langfristzielen, 2022/2023 zwischen 550 und 600 Millionen Euro Umsatz sowie eine EBIT-Marge von über sieben Prozent halten wir unvermindert fest."

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