Vier-Milliarden-Dollar-Deal

Verkaufsgespräche um Ingram Micro

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich PCs und Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Notebooks, PCs, Smartphones, Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Medienberichten zufolge will die Private-Equity-Gruppe RRJ Capital eine Mehrheitsbeteiligung an Ingram Micro erwerben. Es sollen konkrete Verhandlungen mit dem derzeitigen Eigner, dem chinesischen Konzern HNA, stattgefunden haben.
Sollte die Mehrheitsbeteiligung von RRJ Capital mit Sitz in Hongkong erfolgreich sein, dann bleibt Ingram Micro weiterhin in chinesischer Hand.
Sollte die Mehrheitsbeteiligung von RRJ Capital mit Sitz in Hongkong erfolgreich sein, dann bleibt Ingram Micro weiterhin in chinesischer Hand.

Ein Konsortium unter Führung der asiatischen Private-Equity-Gruppe RRJ Capital soll kurz vor dem Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Ingram Micro stehen. Wie das Nachrichtenportal Reuters berichtet, soll bereits ein Vertrag mit dem bisherigen Eigentümer, dem chinesischen HNA-Konzern geschlossen worden sein. Demnach soll das Geschäft in den nächsten Tagen über die Bühne gehen. Es steht eine Summe von vier Milliarden Dollar im Raum.

HNA erwägt angeblich schon länger den Verkauf von Ingram Micro. Der chinesische Konzern hatte Ingram Anfang 2016 für rund sechs Milliarden Dollar übernommen. Seither gab es immer Verkaufsgerüchte.

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