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Samsung

Viele Galaxy Note 7 noch im Umlauf

21.12.2016
Auch zwei Monate nach Verkaufsstopp und Rückruf befinden sich noch viele Exemplare des Galaxy Note 7 im Umlauf – mehr noch, als von den aktuellen Topmodellen von LG und OnePlus zusammengenommen. Unterdessen scheint Samsung die Ursache für die Probleme mit dem Phablet ausgemacht zu haben.

Das Galaxy Note 7 erfreut sich großer Beliebtheit - auch nachdem es vom Hersteller vor mehr als zwei Monaten für tot erklärt und bereits verkaufte Einheiten zurück gerufen wurden. Aus einer Erhebung von Apteligent zu den meist genutzten, im zweiten Halbjahr erschienenen Android-Flaggschiffen geht hervor, dass im Dezember noch mehr Einheiten des problembehafteten Phablets im Umlauf sind als von LGs V20 und dem OnePlus 3T zusammengenommen. Der Abstand vor dem LG-Smartphone ist deutlich, allerdings ist das V20 auch nur auf wenigen Märkten erhältlich. Auf nur knapp mehr Exemplare kommen das Moto Z von Lenovo sowie die Pixel-Smartphones von Google.

Trotz Explosionsgefahr trennen sich manche Kunden scheinbar nur wiederwillig von Samsungs Galaxy Note 7.
Trotz Explosionsgefahr trennen sich manche Kunden scheinbar nur wiederwillig von Samsungs Galaxy Note 7.
Foto: Photomans - shutterstock.com

Die Statistik dürfte ein herber Schlag für Samsung sein. Der Hersteller hat sich in den vergangenen Monaten stets bemüht, alle Einheiten zur Entsorgung zurück zu erlangen um weitere Brandvorfälle und Personenschäden vorsorglich zu unterbinden. Anfang Dezember verkündete das Unternehmen, dass in den USA über 90 Prozent der einst verkauften Galaxy Note 7 abgegeben und gegen Geld oder ein anderes Smartphone eingetauscht wurden. Selbst drastische Maßnahmen wie das Einschränken der Akku-Laufzeit per Update oder das Abschneiden vom Mobilfunknetz scheint einige unbelehrbare Besitzer des Galaxy Note 7 nicht dazu bewogen haben, sich von ihrem auch für das Umfeld gefährlichen Gerät zu trennen.

Unterdessen mehren sich die Anzeichen dafür, dass Samsung die Untersuchungen am Galaxy Note 7 abgeschlossen und die Brandursache ausfindig gemacht hat. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins The Investor wurde bereits ein entsprechender Befund an die koreanischen und US-amerikanischen Sicherheitsbehörden weitergereicht. Mit einer offiziellen Erklärung ist in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen, frühestens Anfang des kommenden Jahres will sich Samsung dazu äußern.

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