Für Aus- und Weiterbildung

Virtual-Reality-Brillen auf dem Vormarsch

29.11.2019
Virtual-Reality-Brillen werden auf dem deutschen Arbeitsmarkt zunehmend für die Aus- und Weiterbildung genutzt und besitzen laut Experten viele Einsatzmöglichkeiten.
Virtual Reality im Audi auf der Rückbank.
Virtual Reality im Audi auf der Rückbank.
Foto: Audi AG

"Die Technologie hat großes Zukunftspotenzial und wird sicher in den kommenden Jahren ein immer bedeutenderes Thema", urteilt IT-Fachmann Ludger Schmidt die Zukunft der Virtual-Reality-Brillen. Der Universitätsprofessor leitet in Kassel das Fachgebiet Mensch-Maschine-Systemtechnik. Die Virtuelle Realität ist eine computergestützte Simulation einer realen Umgebung mit Bild (3D) und oft auch mit Ton. Abbildungen davon können zum Beispiel auch in spezielle Brillen übertragen werden.

Virtual-Reality-Brille auf der Gamescom.
Virtual-Reality-Brille auf der Gamescom.
Foto: Koelnmesse GmbH/Maxi Uellendahl

Die Anwendungsmöglichkeiten sind Schmidt zufolge vielfältig. Handwerker können damit grundlegende Handgriffe virtuell üben und auch Fachkräfte im Produktionsbereich angelernt werden. Auch bei der Deutschen Bahn werden VR-Brillen eingesetzt. In den Trainingszentren des Unternehmens spielen sie eine wachsende Rolle. Das Üben mit VR-Technik kommt nach Bahn-Angaben für einige Berufe infrage, etwa für Fahrdienstleiter, Wagenmeister, Triebfahrzeugführer und Elektroniker der Betriebstechnik.

Bis Mitte Februar 2020 sollen bundesweit 14 Standorte mit mobiler VR-Technik in Bahn-Trainingszentren ausgestattet werden, wie ein Projekt-Manager des bundeseigenen Konzerns in Frankfurt sagte. 2020 sollen einige hundert Mitarbeiter bundesweit mit VR-Szenarien trainiert werden, hieß es in Berlin. (dpa/rw)