Gute Zahlen in Deutschland

Vodafone erlöst weniger als erhofft

20.07.2012
Der weltgrößte Mobilfunkkonzern Vodafone hat wegen eines schwachen Geschäfts in Südeuropa im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (bis Ende März 2012) etwas weniger umgesetzt als erwartet. Der Mobilfunkumsatz stieg wechselkursbereinigt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozent, wie das Unternehmen in London mitteilte. Analysten hatten mit etwas stärkerem Wachstum gerechnet.

Der weltgrößte Mobilfunkkonzern Vodafone hat wegen eines schwachen Geschäfts in Südeuropa im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (bis Ende März 2012) etwas weniger umgesetzt als erwartet. Der Mobilfunkumsatz stieg wechselkursbereinigt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozent, wie das Unternehmen in London mitteilte. Analysten hatten mit etwas stärkerem Wachstum gerechnet.

Der Gesamtumsatz des Konzerns legte organisch um ein Prozent zu, mit Berücksichtigung von Wechselkurseffekten gingen die Erlöse jedoch um 7,7 Prozent auf 10,77 Milliarden Britische Pfund (13,8 Milliarden Euro) zurück. Das Geschäft mit der mobilen Datennutzung wuchs bei den Briten wechselkursbereinigt um über 17 Prozent.

Vodafone-Chef Vittorio Colao: "Wir machen Fortschritte im Datengeschäft"
Vodafone-Chef Vittorio Colao: "Wir machen Fortschritte im Datengeschäft"
Foto: Vodafone

Im Geschäft von Vodafone spiegelte sich die konjunkturelle Lage Europas: Während die deutsche Tochter im Mobilfunk ohne Wechselkurseffekte um 4,2 Prozent zulegte, gaben Spanien und Italien im teilweise zweistelligen Prozentbereich nach. Auch im Heimatmarkt Großbritannien verlor das Unternehmen wegen starken Wettbewerbs und einer schwachen Wirtschaftsentwicklung etwas an Boden (minus 0,8 Prozent). "Trotz der schwierigen Marktbedingungen insbesondere in Südeuropa machen wir Fortschritte in den Schlüsselbereichen Datengeschäft, Geschäftskunden und in den Schwellenländern", sagte Konzernchef Vittorio Colao. (dpa/rw)

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