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Zum Start vier smarte Dienste

Vodafone startet IoT-Services für Consumer

Jürgen Hill ist Teamleiter Technologie. Thematisch ist der studierte Diplom-Journalist und Informatiker im Bereich Communications mit all seinen Facetten zuhause. 
Mit V by Vodafone erweitert der Düsseldorfer Konzern sein Portfolio um smarte Lösungen für Privatkunden. Mit den Services nehmen Besitzer ihre Hunde an die virtuelle Leine, machen es Autodieben und Einbrechern schwer und finden ihre Handtasche auf Knopfdruck.
Die V-Sim ist zentraler Bestandteil der IoT-Lösungen.
Die V-Sim ist zentraler Bestandteil der IoT-Lösungen.
Foto: Vodafone

Autodiebstahl, Handtaschenraub, Wohnungseinbrüche - die Zahl der Straftaten steigt in Deutschland laut Vodafone seit 2010 unaufhörlich. Mit V by Vodafone will das Unternehmen jetzt mehr Sicherheit für Haus, Hund, Handtasche und Auto bieten. Hierzu offeriert der Konzern die vier smarten Services V-Pet, V-Bag, V-Camera und V-Auto.

Zentraler Bestandteil der neuen Produkt-Palette ist die V-Sim. Sie verbindet die Anwender mit den Services. Als zentrales Programm zur Aktivierung und Verwaltung aller V-Sim-Karten und -Dienste dient die V-App. Die V-App gibt es für Android und iOS. Über diese App kann der Anwender die Sim-Karte einrichten, die jedem IoT-Dienst beiliegt und den passenden Tarif auswählen. Für seine Services will Vodafone Festpreise ab 7 Euro pro Monat verlangen. Laut Anbieter ist in diesem Preis die komplette Datennutzung im In- und EU-Ausland enthalten.

V-Pet

Per V-Pet nimmt der Besitzer sein haustier an die virtuelle Leine.
Per V-Pet nimmt der Besitzer sein haustier an die virtuelle Leine.
Foto: Vodafone

Zum Start offeriert Vodafone den Kunden vier IoT-Produkte. V-Pet ist dabei ein GPS-Tracker für Katzen und Hunde vom Hersteller Kippy. Besitzer können über die App auf dem Smartphone einen digitalen Zaun einrichten. Verlässt das Haustier diesen Bereich, erhält er eine Benachrichtigung aufs Handy. Und mit dem Aktivitäts-Tracker können Herrchen und Frauchen den Schlaf oder Kalorienverbrauch ihres Lieblings überwachen.

V-Bag

Der V-Bag-Sensor soll den Taschendiebstahl erschweren.
Der V-Bag-Sensor soll den Taschendiebstahl erschweren.
Foto: Vodafone

V-Bag von TLC funktioniert ähnlich. Auch hier übernimmt ein GPS-Modul die Ortung. Dieser Tracker ist jedoch für den Schutz von Wertsachen wie Taschen, Koffer oder Schulranzen des Kindes gedacht. In der App kann der Besitzer das Bewegungsprofil abfragen oder eine Sicherheitszone einrichten. Verlässt das Gerät diesen Bereich, schlägt das Smartphone ebenfalls Alarm.

V-Camera

Alles unter Kontrolle - das verspricht Vodafone mit dem IoT-Service V-Camera.
Alles unter Kontrolle - das verspricht Vodafone mit dem IoT-Service V-Camera.
Foto: Vodafone

Mit V-Camera von Netgear liefert Vodafone Besitzern von Ferienhäusern, Wohnmobilen oder Campern einen einfach zu installierenden Überwachungsschutz. Dank eingebautem Akku und LTE-Modem arbeitet die Kamera völlig unabhängig von Strom und WLAN und über mehrere Wochen. Erkennen die eingebauten Sensoren eine Bewegung, startet die Video-Aufnahme automatisch und eine Alarm-Meldung wird auf das Smartphone geschickt. Die Aufnahme wird in der Vodafone Cloud abgelegt. Bei Bedarf kann der Besitzer über die Gegensprechfunktion zuhören oder Personen in der Nähe der Kamera ansprechen. Weitere IoT-Dienste wie beispielsweise ein Stecker mit eCall-Funktion fürs Auto sind für die nächsten Monate geplant.

V-Auto

Mit dem Adapter V-Car wird das Auto smart.
Mit dem Adapter V-Car wird das Auto smart.
Foto: Vodafone

Mit V-Auto kann ein Fahrzeug per "Plug and play" zu einem "Smart Car" gemacht werden. Allerdings muss das Fahrzeug über einen OBD2-Anschluss verfügen. Über diesen bringt der kleine IoT-Stecker das Fahrzeug in das Internet der Dinge. Neben einer "Auto SOS"-Funktion, die schnelle Hilfe bei Unfällen sicherstellen soll, bringt V-Auto dem Nutzer per App auch zahlreiche relevante Fahrzeugdaten auf das Handy. So kann er laut Vodafone jederzeit den aktuellen Standort des PKWs einsehen. Die lästige Suche nach dem eigenen Wagen im Anschluss an eine Shopping-Tour gehöre damit der Vergangenheit an. Ferner könne die App auch den eigenen Fahrstil analysieren.

Für den V-Pet-Sensor verlangt Vodafone knapp 50 Euro. Die V-Bag, ein Alcatel Movetrack, kostet 69,90 Euro. Die V-Camera, eine Arlo Go, belastet das Budget mit fast 350 Euro. Wer das eigene Auto per V-Auto vernetzen will, muss mit Kosten in Höhe von rund 80 Euro rechnen. Für den entsprechenden V-Sim-Service zur Anbindung an das Internet der Dinge sind pro Device noch rund sieben Euro pro Monat einzukalkulieren. Teurer ist allerdings der entsprechende Service für die V-Camera - hier verlangt Vodafone knapp zehn Euro monatlich.