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Angebliche Sicherheitsüberprüfung

Warnung vor Phishing-Angriff auf Paypal-Nutzer

Peter Marwan lotet kontinuierlich aus, welche Chancen neue Technologien in den Bereichen IT-Security, Cloud, Netzwerk und Rechenzentren dem ITK-Channel bieten. Themen rund um Einhaltung von Richtlinien und Gesetzen bei der Nutzung der neuen Angebote durch Reseller oder Kunden greift er ebenfalls gerne auf. Da durch die Entwicklung der vergangenen Jahre lukrative Nischen für europäische Anbieter entstanden sind, die im IT-Channel noch wenig bekannt sind, gilt ihnen ein besonderes Augenmerk.
Beim Phishing-Radar der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sind zahlreiche Hinweise von Verbrauchern eingegangen. Aber auch Amazon-Kunden sollten noch besonders aufmerksam sein.

Aufgrund zahlreicher Meldungen von Verbrauchern beim Phishing-Radar zum Jahresanfang warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen vor derzeit zugestellten Phishing-E-Mails, die sich an Paypal-Nutzer richten. Demnach versenden Unbekannte aktuell vermehrt E-Mails mit der Betreffzeile "Sicherheitsüberprüfung". Die Empfänger werden aufgefordert, innerhalb von 14 Tagen ihre persönlichen Verbraucherdaten bei Paypal zu verifizieren.

Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor Phishing-E-Mails, die sich an Paypal-Nutzer richten.
Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor Phishing-E-Mails, die sich an Paypal-Nutzer richten.
Foto: Verbraucherzentrale NRW

Begründet wird die Aufforderung mit einer Vielzahl von Beschwerden über unautorisierte Zugriffe. Werde die Frist nicht eingehalten, drohe eine vorübergehende Deaktivierung des Paypal-Kontos.

"Hierbei handelt es sich um einen klassischen Phishing-Versuch. Deshalb raten wir, diese und ähnliche Mails, sowie alle enthaltenen Links zu ignorieren und unter keinen Umständen sensible Daten preiszugeben", so die Verbraucherzentrale NRW. Sie nimmt mit ihrem "Phishing-Radar" Hinweise von Verbrauchern aus dem gesamten Bundesgebiet entgegen, wertet diese aus und spricht bei einer auffälligen Häufung eine Warnung aus.

Ratgeber: 10 Tipps zur Erkennung von Phishing-Mails

An den Weihnachtsfeiertagen gab es demnach besonders viele Phishing-Versuche, die sich an Amazon-Kunden richteten. Mit dem Betreff "Bestätigung Ihres Amazon-Kontos nötig" wurden sie zum manuellen Datenabgleich aufgefordert. Diese regelmäßigen Abgleiche ermöglichen angeblich die "kontinuierliche Weiterentwicklung bestehender Sicherheitssysteme (...) und senken die Betrugsrate deutlich".

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Channel meets Cloud, 28. Februar 2019

Systemhäuser müssen Cloud-fähig werden, um ihren Kunden die passenden Lösungen anzubieten. Auf dem Channel meets Cloud-Kongress am 28. Februar 2019 in München zeigen Service Provider, wie das Cloud- und Managed-Service-Geschäft gelingt.
Rechtsseminar zur DSGVO

Der Link in der E-Mail, unter dem die Überprüfung vorgenommen werden soll, verweist auf eine der Amazon-Seite nachempfundene Website der Betrüger. Werden dort vertrauliche Daten eingegeben, gelangen sie in die Hände der Kriminellen, die damit dann unter Umständen Waren im Namen anderer bestellen oder sich weitere Daten verschaffen können.

Ratgeber: 10 Tipps zur Erkennung von Phishing-Mails

Mit einer weiteren Phishing-Mail mit der Betreffzeile "Ihr Kundenkonto ist gesperrt" versuchten die Betrüger in der Weihnachtszeit ebenfalls Amazon-Kunden zur angeblichen Verifizierung per Link zu bewegen. Begründet wurde die Aufforderung als angebliche Schutzmaßnahme, die aufgrund von "ungewöhnliche Aktivitäten" erforderlich werde. Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt, diese und ähnliche Mails zu ignorieren und als Spam zu markieren.

Gerade in der Weihnachtszeit und an Feiertagen rechnen sich Betrüger aufgrund der Aktivitäten der Verbraucher offenbar besonders gute Chancen aus. 2017 warnte die Polizei kurz vor den Weihnachtsfeiertagen vor einer größeren Welle an Phishing-Mails, mit der Nutzerdaten bei Ebay und Amazon abgegriffen werden sollten.

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