Erweiterung für M-Serie

Watchguard bringt neue UTM-Appliances auf den Markt



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Die Automatisierung hat auch die Firewall-Appliances erreicht. Zwei neue Modelle der Serie von WatchGuard haben einen „Automation Core“ erhalten.
Bei den beiden neuen UTM-Appliances M4800 und M5800 von WatchGuard handelt es sich um Rackmount-Modelle.
Bei den beiden neuen UTM-Appliances M4800 und M5800 von WatchGuard handelt es sich um Rackmount-Modelle.
Foto: WatchGuard

Der amerikanische Sicherheitsanbieter WatchGuard, der im vergangenen Jahr Panda Security übernommen hatte, hat zwei neue UTM-Firewalls (Unified Threat Management) der M-Serie vorgestellt. Zu den wichtigsten Funktionen der neuen Appliances gehört der sogenannte "Automation Core". Dadurch sollen sich etwa neue Geräte schneller in Betrieb nehmen lassen, Bedrohungen effektiver blockiert werden und Verwaltungsprozesse erleichtert werden.

"Mit unseren neuen Appliances der M-Serie stellen wir preislich äußerst attraktive Sicherheitsplattformen zur Verfügung, die mit branchenführender Geschwindigkeit und Leistung aufwarten und dabei einfach handhabbar sowie modular konfigurierbar sind", sagt Brendan Patterson, Vice President of Product Management bei WatchGuard.

Schnell und zugleich flexibel einsatzbar

Die neue Appliance M5800 erreicht nach Angaben des Herstellers Durchsatzraten von bis zu 11,3 GBit/s. Bei der ebenfalls neuen M4800 sind es 5,2 GBit/s. Wenn alle Sicherheits-Scans sowie die Entschlüsselung von HTTPS-Daten aktiviert werden, soll das Modell M5800 immer noch Geschwindigkeiten von bis zu 4,9 GBit/s erreichen, teilte Watchguard mit.

Die beiden als Rackmount verfügbaren Modelle verfügen über zwei (M4800) beziehungsweise vier (M5800) Steckplätze, die mit unterschiedlichen Fiber- und Kupfer-Netzwerkmodulen besetzt werden können. Zur Auswahl stehen Einheiten mit Anschlüssen für 2x40-Gigabit-Fiber, 4x10-Gigabit-Fiber, 8x1-Gigabit-Fiber sowie 8x1-Gigabit-Kupfer. Das soll den Kunden flexible Reaktionen auf sich verändernde Rahmenbedingungen erlauben.

Die neuen Modelle können in die von Watchguard bereitgestellte Cloud-Plattform integriert werden. Nach Angaben des Anbieters stehen dort mehr als einhundert Dashboards und Berichte zur Verfügung, mit denen sich Trends oder ungewöhnliche Ereignisse leichter erkennen lassen sollen.

Nach Informationen der Handelsvergleichsplattform ITscope befinden sich die neuen Appliances derzeit bei Also im Zulauf. Auftragsbezogen können sie zudem bei ADN Distribution und allfirewalls bezogen werden.

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