Schneller AP

Watchguard springt auf Wi-Fi-6-Zug auf



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Der Netzwerk- und Security-Anbieter Watchguard bringt einen Wi-Fi-6-AP auf den Markt, der sich in seine Cloud-Umgebung integrieren lässt.
Der AP432 von Watchguard funkt sowohl in 2,4- als auch 5-GHz-Netzen.
Der AP432 von Watchguard funkt sowohl in 2,4- als auch 5-GHz-Netzen.

Mit Watchguard hat nun ein weiterer Hersteller einen Wi-fi-6-fähigen Access Point (AP) in sein Programm aufgenommen. Ähnliche Produkte hatten unter anderem schon Trendnet, Zyxel und Netgear vorgestellt. Der AP432 von Watchguard ist mit acht internen Rundstrahlantennen ausgestattet, von denen je die Hälfte im 2,4- und die andere Hälfte im 5-GHz-Bereich funkt.

Im 2,4.GHz-Band bietet der AP432 eine maximale Übertragungsrate von bis zu 1.148 MBit/s. Im 5-GHz-Band sind es 2,4 GBit/s. Zusätzlich verfügt der AP über einen 2,5 Gigabit/s schnellen PoE+-Anschluss (Power over Ethernet). Im Inneren befinden sich eine ARM-Cortex-A53-CPU IPQ8072A mit vier Kernen und einer Taktrate von 2 GHz. Dazu kommen 2 GByte RAM sowie ein 256 MByte großer NAND-Speicher. Das Gehäuse misst 205 x 205 x 33,2 mm. Das Gewicht liegt bei 560 g.

Zur Inbetriebnahme und zur Verwaltung dient die WatchGuard Cloud. Dort können auch zum Beispiel neue Benutzer oder Captive-Portale eingerichtet werden. Als Zielgruppen nennt der Hersteller unter anderem Unternehmen mit großflächigen Büros oder größeren Firmengeländen sowie Bildungseinrichtungen.

Als Bezugsquelle listet die Handelsvergleichsplattform ITscope momentan ALLNET sowie Octo IT auf. Bei ALSO sind die APs im Zulauf und bei Comstex im Außenlager. Der niedrigste HEK liegt aktuell bei 574 Euro, der UVP bei 759,90 Euro.

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