Welche Erfahrungen machen Systemhäuser mit Dell?

24.10.2006
Das 3. Quartal werden die amerikanischen Dell-Bosse sicher gerne so schnell wie möglich vergessen. Das Unternehmen, ansonsten gewohnt, seinen Marktanteil beständig auszuweiten, wuchs schwächer als der Markt und musste daher an Marktanteil einbüßen. Für Deutschland liegen noch keine Zahlen vor, aber die Tendenz dürfte ähnlich sein.

Das 3. Quartal werden die amerikanischen Dell-Bosse sicher gerne so schnell wie möglich vergessen. Das Unternehmen, ansonsten gewohnt, seinen Marktanteil beständig auszuweiten, wuchs schwächer als der Markt und musste daher an Marktanteil einbüßen. Für Deutschland liegen noch keine Zahlen vor, aber die Tendenz dürfte ähnlich sein.

Ohnehin gibt es in Deutschland neutrale Marktbeobachter, denen zufolge die Marktbedeutung von Dell hierzulande überschätzt wird. Ihre Argumentation gestaltet sich wie folgt: Rund 80 Prozent des PC- und Notebooksvertriebs in Deutschland geht über den indirekten Kanal, also den Handel und Systemhäuser. An diesem Kanal hat Dell einen Anteil von - immerhin - etwa drei Prozent. Lediglich 20 Prozent des Gesamtabsatzvolumens geht über den Direktvertrieb. Hier ist aber Dell nicht allein aktiv, sondern muss sich diese 20 Prozent mit den anderen Herstellern teilen.

Gleichwohl. Für einen erklärten Direktvertreiber sind die drei Prozent Marktanteil im Channel erstaunlich viel. ComputerPartner möchte daher wissen, aufgrund welcher angenommenen oder tatsächlichen Vorteile ein Systemhaus Dell-Produkte verkauft. Wenn Sie Erfahrungen als - nennen wir es einmal so - Vertriebspartner von Dell haben, dann würden wir uns sehr über eine Nachricht von Ihnen freuen. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung, um mehr darüber zu erfahren. Vertraulichkeit ist, wenn gewünscht, auf jeden Fall gewahrt. Melden Sie sich bitte bei unserem Chefredakteur persönlich: dsicking@computerpartner.de.

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