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GfK befragte Systemhäuser

Weniger Handel, mehr Dienstleistung

Dr. Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
Die GfK hat im Mai 2018 über 200 ITK-Systemhäuser und Managed Print Service-Provider zu ihrem aktuellen Business-Portfolio befragt.

Wer heute als Systemhaus neue Lösungen bei seinem Kunden platziert, tut das häufig mit einem nachgelagerten Managed Service-Vertrag: Das ist das Kernergebnis einer GfK-Umfrage unter mehr als 200 ITK-Dienstleistern in der DACH-Region aus dem Mai 2018.

Der Channel-Kompass wird am 27. September 2018 in Düsseldorf verteilt.
Der Channel-Kompass wird am 27. September 2018 in Düsseldorf verteilt.

Das ist nicht wirklich überraschend. Der XaaS-Trend (X as a Service, wobei X für Infrastur, Plattform oder Software steht) ist bereits seit über zehn Jahren am Markt präsent. Laut GfK hat aber im vergangenen Jahr das "Security as a Service" an Bedeutung deutlich gewonnen. Das korreliert auch stark mit den Ergebnissen der "Managed Security"-Studie von IDG Business Research, die am 10. Oktober 2018 auf der it-sa in Nürnberg vorgestellt wird und mit den Resultaten der ChannelKompass-Studie, die am 27. September auf dem Systemhauskongress CHANCEN in Düsseldorf verteilt wird.

Lesetipp: Die Top 25 Systemhäuser in Deutschland 2018

Auch der GfK Dienstleistungs-Barometer zeigt stark in Richtung der hyperkonvergenten Systeme, also der Infrastruktur-Hardware, in der Speicher, Prozessoren und Netzwerke via Software (Software defined X, SdX) in einer Einheit vereint sind. Obwohl derzeit nur wenige der von der GfK befragten Systemhäuser hyperkonvergente Systeme ihren Kunden anbieten, prophezeien zwei Drittel von ihnen dieser Technologie eine glänzende Zukunft. Doch kein Licht ohne Schatten: Als problematisch betrachten viele Systemhäuser die sich dadurch ergebende eine starke Abhängigkeit von einem Anbieter, im Falle der hyperkonvergenten Systeme wären das zum Beispiel HPE, Dell oder Cisco. Auch die Integration der hyperkonvergenten Infrastruktur in die bei Kunden bereits bestehenden IT-Systeme könnte sich nach Ansicht der von der GfK befragten Systemhäuser unter Umständen schwierig gestalten.

Digitale Transformation im Channel

Über die Hälfte der Systemhäuser befasst sich aktuell mit dem Mega-Hype "Digitalisierung". Da geht es zum einen um die Digitalisierung der Arbeitsplätze und Geschäftsprozesse bei Kunden, zum anderem aber auch um die Digitalisierung des eigenen Geschäftsmodells als Systemhaus.

Selbstredend kommen da die seit über zehn Jahren virulenten Themen "Managed Services" und "Cloud Computing" ins Spiel. Aber auch damit befassen sich die innovativen Systemhäuser schon seit mehreren Jahren, das belegen die Ergebnisse der ChannelKompass-Ausgabe 2015 bis 2017. Und dass der Fachkräftemangel die Systemhäuser am weiteren Wachstum hindert, ist auch schon seit fast zehn Jahren bekannt.

Lesetipp: Software-Infrastruktur - Virtualisierung liegt im Trend