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WD My Passport Wireless Pro und My Cloud Pro

Western Digital bringt Speicherlösungen für professionelle Fotografen



Dr. Thomas Hafen ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Data Center, Telekommunikation und Cloud Computing.
Mit der WiFi-Festplatte „My Passport Wireless Pro“ und den NAS-Lösungen der „My Cloud Pro“-Reihe will Western Digital (WD) vor allem Profis in der Kreativbranche ansprechen. Die Geräte lassen sich per App steuern und bieten unter anderem eine Integration in die Adobe Creative Cloud und den Plex Media Server.

Mit der "Pro-Serie" bringt Western Digital (WD) Speicherlösungen heraus, die speziell für professionelle Fotografen entwickelt wurden. Während die WiFi-Festplatte "My Passport Wireless Pro" für den Einsatz unterwegs gedacht ist, sollen die NAS-Systeme der "My Cloud Pro"-Serie im Studio oder bei der Nachbearbeitung und Speicherung der Bilder ihren Dienst tun.

Die WiFi-Festplatte My Passport Wireless Pro von Western Digital ist mit 2 und 3 TB Kapazität erhältlich.
Die WiFi-Festplatte My Passport Wireless Pro von Western Digital ist mit 2 und 3 TB Kapazität erhältlich.
Foto: Western Digital

Die My Passport Wireless Pro bietet je nach Modell 2 oder 3 TB Kapazität. WLAN-fähige Kameras können ihre Bilder direkt per Wi-Fi-Verbindung auf die Festplatte senden. Das Laufwerk unterstützt 802.11g/n im 2,4-GHz- und 802.11ac im 5-GHz-Band. Von einer SD-Karte lassen sich Fotos und Filme über den eingebauten Karten-Slot auf das Speichergerät übertragen. Wer andere Speicherkarten verwendet, muss zusätzlich ein Lesegerät nutzen, das per USB-Host-Port angeschlossen werden kann. Die Wireless Pro verfügt dafür allerdings nur über einen langsamen USB-2.0-Host-Anschluss. An einem Rechner kann man sie immerhin per USB 3.0 betreiben.

Die Festplatte kann aber nicht nur als Speicher, sondern auch als Media Server dienen. Laut WD kann man Inhalte gleichzeitig auf bis zu acht Geräte streamen. Ein Twonky-Server ist bereits installiert, der Plex Media Server lässt sich bei der Ersteinrichtung nachrüsten, die sowohl per Rechner als auch über die "WD My Cloud"-App von einem Smartphone oder Tablet aus erfolgen kann. Bei der Einrichtung sollte man sich auch gleich um die Sicherheitseinstellungen kümmern. Der WLAN-Zugang ist zwar verschlüsselt, das Passwort steht aber auf der Festplatte. Wird es nicht geändert und kommt die Festplatte unterwegs abhanden, hat der Finder oder Dieb vollen Zugriff darauf, um so mehr als der Admin-Zugang bei Auslieferung nicht passwortgeschützt ist.

Die My Passport Wireless Pro ist mit einer Kantenlänge von knapp 13 cm, einer Höhe von 2,4 cm und fast 450 g Gewicht nicht gerade ein Zwerg unter den mobilen Festplatten. Mobile, aber nicht WLAN-fähige 2,5-Zoll-Festplatten sind rund halb so groß und wiegen ein Drittel. Dafür lassen sie sich natürlich nicht als Medien-Server verwenden oder drahtlos ansteuern.

Zum Gewicht trägt der mit 6.400 mAh recht leistungsfähige Akku sicher einen guten Teil bei. Er soll laut Hersteller Strom für bis zu zehn Stunden Laufzeit liefern. Auch Smartphones und anderen digitale Geräten lassen sich damit wieder aufladen, so dass man sich eine zusätzliche Powerbank sparen kann.

Die NAS-Geräte der "My Cloud Pro" Serie bieten bis zu 32 TB Speicherplatz. Dank eines Hardware-beschleunigten Video-Transcoders sind sie nicht nur zur Datensicherung, sondern auch zum Streamen geeignet. Videoformate, einschließlich 4K Video, sollen sich problemlos aufnehmen, bearbeiten, speichern und wiedergeben lassen. Plex Media Server und die Adobe Creative Cloud sind auch hier integrierbar.

Dank Hardware-beschleunigtem Video-Encoding kann das WD-NAS My Cloud Pro auf 4K-Videos streamen.
Dank Hardware-beschleunigtem Video-Encoding kann das WD-NAS My Cloud Pro auf 4K-Videos streamen.
Foto: Western Digital

Preise und Verfügbarkeit

Die My Passport Wireless Pro ist ab sofort zu einem UVP von knapp 230 Euro für das 2-TB- und 270 Euro für das 3-TB-Modell erhältlich. Die My Cloud Pro Serie kostet den Endkunden je nach Speicherkapazität und Anzahl der Festplatten-Slots zwischen 470 Euro und 1.800 Euro. Nach Angaben der IT-Fachhandels-Vergleichsplattform ITscope beginnen die HEKs für die Wireless Pro bei wenig attraktiven 217 Euro für die 2-TB- und 252 Euro für die 3-TB-Variante. Beide sind derzeit noch nirgends verfügbar und nur bei Wortmann im Zulauf. Die NAS-Geräte der My Cloud Pro-Serie sind bei ITscope derzeit noch gar nicht gelistet.