Chancen durch Unified Communication & Collaboration

Wie Distributoren beim Umstieg auf UCC helfen können



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.

Security nicht außer acht lassen

Karl-Heinz Schoo von Also rät dazu, neben der Wartung von komplexen Systemen "auch immer das Thema Security" als wichtiges Element der Wertschöpfungskette zu betrachten. Martin Hümmecke ergänzt diesen Rat um einen Hinweis auf den Aftersales-Support. Dieser werde immer wichtiger. "Der Markt wird vielfältiger und damit schwerer für Kunden zu greifen, die sich nicht ausschließlich mit UCC-Technologien beschäftigen", so Hümmecke. Auch bei Ausfällen könne ein Partner mit gutem Service punkten und so zusätzliche Mehrwerte bieten.

"Die Systemhäuser müssen konsequent am Kunden dranbleiben." Guido Nickenig, Senior Director PreSales DACH bei Westcon UCC
"Die Systemhäuser müssen konsequent am Kunden dranbleiben." Guido Nickenig, Senior Director PreSales DACH bei Westcon UCC
Foto: Westcon UCC

Nickenig empfiehlt zudem, "konsequent am Kunden dranzubleiben." Außerdem solle man mit ihm regelmäßig über weitere Optimierungspotenziale sprechen. "Daraus ergeben sich dann ganz automatisch Ansatzpunkte für Folgeprojekte, aber auch für die Vermarktung von Beratungsleistungen und Professional Services wie Workshops und Trainings."

"Im Grunde die gleichen Services, die auch bei herkömmlichen Kommunikationssystemen erbracht worden sind", nennt Steffen Ebner von Komsa auf die Frage nach Zusatzdiensten. Das seien unter anderem Schulungen, Support, Integration von Drittlösungen, Infrastruktur-Services sowie Erweiterung und Optimierung der Systeme. "All das wird auch weiterhin Aufgabe des Systemhauses sein", so Ebner.

Durchbruch für Managed UCC-Dienste

Guido Nickenig rechnet zwar mit einem baldigen Erfolg von UCaaS, schränkt aber ein: "Bis es soweit ist, gilt es bei den Kunden noch einiges an Bedenken auszuräumen, vor allem im Hinblick auf die Sicherheit und den Datenschutz." Immerhin merke man im Kundengespräch, dass dieser Widerstand in den vergangenen Monaten "spürbar abgenommen" hat. "Wann genau der Durchbruch kommt, lässt sich allerdings kaum vorhersagen, zumal es ja kein revolutionärer Umbruch, sondern eher eine sanfte Evolution sein wird."

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Auch Martin Hümmecke von Ingram Micro rechnet noch "mit zwei bis drei Jahren" bevor der große Erfolg für UCaaS kommt. Der Grund: "Die breite Masse der SMB-Kunden hat sich damit noch nicht wirklich beschäftigt."

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