Yokoy treibt die Digitalisierung der Ausgabenverwaltung voran

Wie künstliche Intelligenz die Finanzbuchhaltung revolutioniert

26.11.2021
Anzeige  Das Schweizer Fintech-Unternehmen Yokoy hat das Herzstück der Finanzbuchhaltung – die Ausgabenverwaltung – im Geist der künstlichen Intelligenz neu erfunden und veraltete Prozesse eliminiert.

Die Nachfrage nach dieser automatisierten Spend Management-Lösung, die europaweit vertrieben wird, ist sehr groß. Bei der Marktbearbeitung setzt Yokoy auf eine enge Zusammenarbeit mit agilen Software-Partnern.

Yokoy, ein Schweizer Fintech-Unternehmen, hat sehr schnell europaweit Bedeutung erlangt. Mit Niederlassungen in Wien und München ist das junge Unternehmen im deutschsprachigen Europa gut aufgestellt. Nach einer erfolgreichen zweiten Finanzierungsrunde im Oktober 2021 werden nun rasch weitere europäische Länder erschlossen. Der Sprung auf einen neuen Kontinent ist in Vorbereitung. Knapp 500 mittlere und große Kunden arbeiten bereits mit der Spend Management-Lösung von Yokoy. Dazu gehören die DPD Group, Stadler Rail, die russische Sberbank und die Schweizer Bank Swissquote.

Wie künstliche Intelligenz die Buchhaltung revolutioniert
Wie künstliche Intelligenz die Buchhaltung revolutioniert
Foto: Yokoy

Große Dynamik

Das rasche Wachstum erstaunt nicht, wenn man das Marktumfeld betrachtet, in dem Yokoy tätig ist. Schätzungen zufolge soll der Markt für das digitale Ausgabenmanagement weltweit einen Wert von mehr als 200 Milliarden US-Dollar haben. Es ist ein sehr dynamischer Markt, das Wachstum erreicht derzeit konstant einen zweistelligen Prozentbereich.

Die Nachfrage ist groß, und sie wächst, weil diese Software ein Problem zu lösen verspricht, das in vielen Unternehmen den Verantwortlichen Kopfzerbrechen bereitet: Die Ausgabenverwaltung ist kostspielig und personalintensiv. Die Verarbeitung einer einzelnen Spesenabrechnung, so schätzen Buchhaltungsexperten, kostet im Durchschnitt ca. 50 Euro, eine einzige Lieferantenrechnung zwischen 10 und 28 Euro. Durch Digitalisierung und Automatisierung der Freigabeprozesse dürfen sich Chief Finance Officer hier große Einsparungen erhoffen. Aber es geht nicht nur darum, etwas günstiger zu machen - es geht auch um Verbesserungen: bei der Beschaffung, bei der Reiseplanung, beim Erkennen von Dubletten oder bei der Rückforderung von Mehrwertsteuerbeträgen.

Innovationskraft

Yokoy ist nicht der einzige Software-Anbieter für die Ausgabenverwaltung. Aber mit einer ausgeprägten Innovationskraft darf sich die junge Firma in diesem Wettbewerb beste Chancen ausrechnen. Aus technischer Sicht besitzt diese Software zwei Vorzüge. Der eine verweist in die Zukunft, der andere hat einen Bezug zur Vergangenheit.

Zuerst der Blick in die Zukunft: Yokoy nutzt allerneueste Verfahren der künstlichen Intelligenz (KI). Dazu musste die junge Firma in ihrem AI Lab (Artifical Intelligence Lab) in Zürich viel in die Forschung investieren. Jetzt ist die Software in der Lage, ohne menschliches Zutun Geschäftsdokumente auszuwerten. Die Software kann beispielsweise sogar aus einer Restaurantquittung Dinge herausgelesen, die auf dem Papier gar nicht enthalten sind. So erkennt Yokoy beispielsweise, ob es sich bei der Restaurantquittung um einen Lunch- oder Dinnerbeleg handelt, ob das Essen unter der Woche oder am Wochenende stattgefunden hat. Selbst handschriftliche Notizen auf einem Beleg werden erkannt und mit ausgewertet. Die Software-Entwickler in Zürich haben Millionen Dokumente analysiert, um dem Computer das Erkennen der relevanten Zusammenhänge beizubringen. Es geht nicht nur darum, einzelne Ziffern oder Buchstaben zu digitalisieren, es geht auch darum, sie in den Kontext einzuordnen und ihre Bedeutung richtig zu erfassen. Die Yokoy-Software kommt mit allen gängigen Schriftsystemen, mit allen wichtigen Sprachen, Währungen und Steuerreglements von Ländern zurecht. Darüber hinaus werden individuell von Unternehmen festgelegte Regularien erkannt und berücksichtigt.

Der Blick in die Vergangenheit ist dort angebracht, wo es darum geht, die Software mit herkömmlichen Systemen für Enterprise Ressource Planning (ERP) zu vernetzen. Die Software lässt sich mit bescheidenem Aufwand an unternehmensspezifische Arbeitsabläufe anpassen. Sie ist als cloudbasierte Integrationsplattform in der Lage, zwischen internen und externen Datensammlungen zu vermitteln und isolierte Geschäftsprozesse miteinander zu verknüpfen. Sie ist auch für den Informationsaustausch mit betriebswirtschaftlicher Standardsoftware geeignet: Unterstützt werden gängige Schnittstellen (REST-API und andere) und die Produkte vieler Anbieter wie Microsoft, Oracle oder SAP.

Gemeinsam stark

Die Yokoy-Lösung überzeugt aus technischer Sicht, aber auch die Marketing-Strategie ist innovativ: Bei der Eroberung neuer Märkte setzt das Fintech-Unternehmen auf Partnerschaften mit agilen Software-Dienstleistern. Weil sich die Yokoy-Software sehr präzise an die individuellen Bedürfnisse eines Kunden anpassen lässt, und weil bei der Integration mit herkömmlichen Systemen vielfältige Möglichkeiten offen stehen, ist das Potenzial für Partner sehr groß.

Yokoy bietet bei der Zusammenarbeit mit Partnern verschiedene Modelle. Es gibt Partnerschaften, bei denen die technische Zusammenarbeit im Vordergrund steht, bei anderen geht es primär um kommerzielle Ziele. In allen Fällen dürfte sich die Zusammenarbeit für alle Beteiligten lohnen, denn der Markt ist groß und wächst schnell. Es gibt viel zu tun.

"Yokoy hat sich in einem Markt, der sich von 2018 bis 2027 fast verdreifachen wird, ausgezeichnet positioniert", sagt Richard Waldner, der als Global Head of Partner & Alliances bei Yokoy für das Partnermanagement zuständig ist. "Mit unserer Series A Runde, die wir kürzlich abgeschlossen haben und unserer cloudbasierten Spend Management Suite, bieten wir Systemhäusern und System-Integratoren ein großes Wachstumspotenzial an. Werden Sie jetzt Teil unseres Partner Eco-Systems und sprechen Sie mit uns."

Zur Startseite